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Do 09.08.2001

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   vom 09.08.01

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Leverkusen hakt 0:0
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Leverkusen hakt 0:0 in Belgrad ab
BVB ist fast schon qualifiziert - 2:0 in Donezk

Bayer Leverkusen hakt 0:0 in Belgrad ab - Bayern-Partie vor Augen

Hick-Hack geht Lucio an die Nerven

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Wenig Torchancen, keine Treffer: Ulf Kirsten und seine Kollegen haben nach dem 0:0 in Belgrad alle Chancen, an die Fleischtöpfe der Champions League zu kommen.

Belgrad - Der Pflicht von Belgrad soll die Kür gegen den deutschen Meister Bayern München folgen: Bei Bayer Leverkusen war die wenig überzeugende "Nullnummer" bei Roter Stern in der Champions-League-Quali schnell abgehakt.

Die Blicke richteten sich nach der Landung am Donnerstagmorgen vielmehr schon auf den Bundesliga-Hit am Samstag gegen den Erzrivalen FC Bayern. Dabei kann der Werksklub in der BayArena wohl doch auf Abwehrstar Lucio zurückgreifen.

Der Welt-Verband Fifa erteilte ihm und seinem Landsmann Giovane Elber von Bayern München "grünes Licht" für einen Bundesliga-Einsatz am Samstag. "Beide müssen erst nach der Meisterschaftsrunde nach Brasilien fliegen", erklärte Fifa-Pressesprecher Andreas Herren, "es besteht zwar eine Abstellungspflicht, allerdings ist die Dauer von fünf auf vier Tage im März 2000 reduziert worden. Dies liegt daran, dass der 15. August normalerweise ein Freundschaftsspieltermin ist."

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Oliver Neuville hatte die beste Bayer-Chance auf dem Fuß.

Lucio unter Druck gesetzt

Der viermalige WM-Champion Brasilien trifft in Südamerikas WM-Qualifikation in Lucios Heimatstadt Porto Alegre auf Paraguay. Nationalcoach Luiz Felipe Scolari hatte dem 17,5-Millionen-Mann der Leverkusener Anfang der Woche die Pistole förmlich auf die Brust gesetzt: Lucio müsse auch am Donnerstag im Test gegen Panama auflaufen, oder er werde aus dem Nationalteam verbannt. Lucio hatte sich schweren Herzens für Bayer und gegen die Elf des Vize-Weltmeisters entschieden. Die Fifa stärkte jetzt aber den europäischen Klubs im Abstellungspoker mit den Brasilianern den Rücken.

Schiedsrichter übersah Tätlichkeit

Lucio war allerdings das Theater um seine Person vor 50.000 fanatischen Zuschauern Marakana-Stadion anzumerken. Der Abwehrrecke wirkte unkonzentriert und leistete sich in der 60. Minute sogar ein Nachtreten gegen Mihajlo Pjanovic. Der niederländische Schiedsrichter Jan Wegereev übersah diese klare Tätlichkeit.

"Man muss Verständnis für ihn haben. Es war eine sehr schwierige Entscheidung, denn er wurde unter Druck gesetzt. Außerdem ist er noch sehr jung und ein Gerechtigkeitsfanatiker", meinte Bayer-Coach Klaus Toppmöller und warb um Verständnis für seinen Leistungsträger. Über den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wurde nun der brasilianische Verband von Bayer zusätzlich aufgefordert, schriftlich eine Genehmigung abzugeben, dass Lucio gegen den deutschen Rekordchampion spielen darf.

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Zuletzt geändert am 9. August 2001 14:07 von sab

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