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Sa 11.08.2001
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| Felix Sanchez (li) ist Weltmeister über 400 m Hürden |
In einem packenden Duell mit Titelverteidiger Fabrizio Mori (Italien) behielt Saison-Aufsteiger Felix Sanchez über 400 m Hürden die Oberhand. In der Jahresweltbestzeit von 47,49 Sekunden gewann der 23-Jährige die erste WM-Medaille für die Dominikanische Republik. "Das bedeutet mir viel", meinte Sanchez, der in New York geboren wurde und erst im Alter von neun Jahren auf die Urlaubs-Insel in der Karibik kam.
"Als wir nach Kanada gekommen sind, haben wir entschieden, dass es Zeit ist, Kenia auf die Siegesstraße zurückzuführen", sagte der 20- jährige Limo nach seinem 5000-m-Erfolg in 13:00,77 Minuten. Der favorisierte Algerier Ali Saidi Sief, der extra auf die lange Distanz gewechselt war, um 1500-m-Olympiasieger Hicham El Guerrouj (Marokko) aus dem Weg zu gehen, verließ das Stadion kommentarlos.
Tatjana Lebedewa deklassierte die Konkurrenz mit der Jahresweltbestleistung von 15,25 m. Nur Weltrekordlerin Inessa Krawets (Ukraine) und sie selbst sind bisher weiter gesprungen. Zur Belohnung gab es ein Küsschen von Marion Jones und 60.000 Dollar Prämie. "Das war mein Tag. Für mich ist ein Traum wahr geworden", jubelte die 25-jährige Russin. Für eine weitere Jahresbestleistung sorgte Gail Devers (USA) im Halbfinale über 100 m Hürden in 12,56 Sekunden.
Boris Henry und Raymond Hecht im Finale
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| Boris Henry steht im Finale |
Freuen konnte sich Boris Henry über seine Saisonbestweite von 86,53 m. "Jetzt kann ich mich beruhigt ins Bett legen", meinte der 27 Jahre alte "Kappenmann" aus Saarbrücken. Auch Raymond Hecht hatte mit 84,90 m keine Probleme. "Meine Werte in der Vorbereitung waren sehr gut und deuten auf 90 m hin", sagte Hecht mit Blick auf das für das Finale. Der dreimalige Olympiasieger Jan Zelezny (Tschechien) übertraf diese Marke mit 90,76 m schon in der Qualifikation.
Peter Blank erwies sich als schlechter Verlierer
Enttäuschend geriet dagegen der Auftritt von Peter Blank. Der mit 39 Jahren älteste DLV-Starter verpasste mit 80,96 deutlich das Finale am Sonntag und erwies sich auch noch als schlechter Verlierer. Erst legte er sich vor seinem letzten Wurf mit einem Kampfrichter an, dann zog er über das DLV-Trainingslager in Calgary her. Dort habe nur Langeweile geherrscht, "dass hat mich vollkommen leer im Kopf gemacht". Trainer Bernd Bierwisch zeigte dafür kein Verständnis. "Er hätte sich lieber auf seinen Wurf konzentrieren sollen. Aber das konnte er scheinbar nicht."
Eric Dobias, dpa
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Zuletzt geändert am 11. August 2001 12:21 von tea