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Sa 11.08.2001

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WM: Jones holt ihren ersten Titel
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zurückblättern  ... Jones holt ihren ersten Titel über 200 m

Die vier deutschen Teilnehmer waren mit unterschiedlichem Erfolg am Start. Ivonne Teichmann aus Magdeburg erreichte als Vierte ihres Halbfinals den 800-m-Endlauf. Die Speerwurf-Qualifikation überstanden Boris Henry (Saarbrücken) und Raymond Hecht (Magdeburg). Der deutsche Meister Peter Blank (Frankfurt/Main) schied dagegen aus.

Jones: "Okay, es war nicht schnell. Aber Gold ist Gold"

Sprint-Königin Marion Jones zeigte sich von der Final-Schlappe über 100 m gegen Shanna Pintusewitsch-Block gut erholt und ließ der Konkurrenz in 22,39 Sekunden keine Chance. "Okay, es war nicht schnell. Aber Gold ist Gold. Ich bin glücklich, dass ich die 200 m zum ersten Mal gewinnen konnte", meinte die dreimalige Olympiasiegerin. Vor zwei Jahren bei der WM in Sevilla war die 25- Jährige als Top-Favoritin im Halbfinale verletzt ausgeschieden.

Felix Sanchez holt die erste WM-Medaille für die Dominikanische Republik

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Felix Sanchez (li) ist Weltmeister über 400 m Hürden

In einem packenden Duell mit Titelverteidiger Fabrizio Mori (Italien) behielt Saison-Aufsteiger Felix Sanchez über 400 m Hürden die Oberhand. In der Jahresweltbestzeit von 47,49 Sekunden gewann der 23-Jährige die erste WM-Medaille für die Dominikanische Republik. "Das bedeutet mir viel", meinte Sanchez, der in New York geboren wurde und erst im Alter von neun Jahren auf die Urlaubs-Insel in der Karibik kam.

"Als wir nach Kanada gekommen sind, haben wir entschieden, dass es Zeit ist, Kenia auf die Siegesstraße zurückzuführen", sagte der 20- jährige Limo nach seinem 5000-m-Erfolg in 13:00,77 Minuten. Der favorisierte Algerier Ali Saidi Sief, der extra auf die lange Distanz gewechselt war, um 1500-m-Olympiasieger Hicham El Guerrouj (Marokko) aus dem Weg zu gehen, verließ das Stadion kommentarlos.

Tatjana Lebedewa deklassierte die Konkurrenz mit der Jahresweltbestleistung von 15,25 m. Nur Weltrekordlerin Inessa Krawets (Ukraine) und sie selbst sind bisher weiter gesprungen. Zur Belohnung gab es ein Küsschen von Marion Jones und 60.000 Dollar Prämie. "Das war mein Tag. Für mich ist ein Traum wahr geworden", jubelte die 25-jährige Russin. Für eine weitere Jahresbestleistung sorgte Gail Devers (USA) im Halbfinale über 100 m Hürden in 12,56 Sekunden.

Boris Henry und Raymond Hecht im Finale

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Boris Henry steht im Finale

Freuen konnte sich Boris Henry über seine Saisonbestweite von 86,53 m. "Jetzt kann ich mich beruhigt ins Bett legen", meinte der 27 Jahre alte "Kappenmann" aus Saarbrücken. Auch Raymond Hecht hatte mit 84,90 m keine Probleme. "Meine Werte in der Vorbereitung waren sehr gut und deuten auf 90 m hin", sagte Hecht mit Blick auf das für das Finale. Der dreimalige Olympiasieger Jan Zelezny (Tschechien) übertraf diese Marke mit 90,76 m schon in der Qualifikation.

Peter Blank erwies sich als schlechter Verlierer

Enttäuschend geriet dagegen der Auftritt von Peter Blank. Der mit 39 Jahren älteste DLV-Starter verpasste mit 80,96 deutlich das Finale am Sonntag und erwies sich auch noch als schlechter Verlierer. Erst legte er sich vor seinem letzten Wurf mit einem Kampfrichter an, dann zog er über das DLV-Trainingslager in Calgary her. Dort habe nur Langeweile geherrscht, "dass hat mich vollkommen leer im Kopf gemacht". Trainer Bernd Bierwisch zeigte dafür kein Verständnis. "Er hätte sich lieber auf seinen Wurf konzentrieren sollen. Aber das konnte er scheinbar nicht."

Eric Dobias, dpa

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Zuletzt geändert am 11. August 2001 12:21 von tea

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