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Mo 20.08.2001
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Popkomm-Bilanz gemischt:Pop-Party und Katerstimmung
Köln - Rund zweieinhalb Millionen fröhlich tanzende Besucher auf den Straßen, jede Menge Stars und Sternchen - und eine von Krisen geschüttelte Musikindustrie: Das ist die gemischte Bilanz der Musikmesse Popkomm und des Party-Events drumherum in Köln. Während die ausgelassenen Teenis das so genannte Ringfest zu einem riesigen Musik-Marathon auf acht Bühnen werden ließen, herrschte in den Messehallen bei der Popkomm Katerstimmung. Der 13-prozentige Umsatzeinbruch im Musikgeschäft durch illegales CD-Brennen im ersten Halbjahr 2001 und der 10-prozentige Rückgang der Popkomm- Ausstellerzahlen auf 838 führte den Fachleuten die Krise vor Augen. Rekord: 1,5 Millionen Besucher beim Ringfest
Die Filmstarts vom 16. August:Geschichten aus der zweiten Reihe
Brad, Julia und Sylvester: Drei Namen, zwei Filme und jedesmal ein Grund, im Kino nur schnell Popcorn zu kaufen und danach den Abend woanders zu genießen. Aber trotzdem verlockt die Woche dazu, ein hoffentlich klimatisiertes Lichtspieltheater aufzusuchen: "Die fabelhafte Welt der Amélie" liegt im Paris der Gegenwart, auch wenn die Geschichte anmutet wie eine Erzählung aus längst vergessenen Zeiten. Die Franzosen jubelten, als sie diesen Film sahen - und das zu Recht. Aus der deutschen Provinz kommt "Heinrich der Säger". Die Idee der Arbeitsplatz sichernden Sabotage ist gut ausgedacht und mit Vater und Tochter Becker ebenso besetzt. Was ist dagegen schon Brad Pitt, der im typischen Mexiko auf der Suche nach einer Waffe ("The Mexican") ist, und dabei hin und wieder von Julia Roberts eins auf die Ohren bekommt? Oder Sly Stallone, der in "Get Carter - Die Wahrheit tut weh" sein Standard- Progamm "Draufhauen und keine Miene verziehen" abzieht? Dann schon lieber Geschichten aus der zweiten Reihe. (mwege) Brisanter Lennon-Brief wird versteigertIm Londoner Auktionshaus Christie's steht ein Brief des verstorbenen Ex-Beatles John Lennon zur Versteigerung, in dem er seinem ehemaligen Mitstreiter Paul McCartney bittere Vorwürfe macht. Auktionäre erwarten, dass er bei der Versteigerung am 4. Oktober für bis zu 80.000 Pfund (240.000 Mark/128.000 Euro) den Besitzer wechseln wird. Der Inhalt des Briefes hat es tatsächlich in sich: Er enthüllt interne Streitigkeiten zwischen den Beatles und liefert mögliche Gründe für das Auseinanderbrechen der Band. In dem Brief, den Lennon entweder 1970 oder 1971 in seinem Wohnsitz Tittenhurst Park in Westlondon schrieb, verteidigt der Sänger seine Beziehung zu Yoko Ono and beschimpft McCartneys Ehefrau Linda als einen "mittelalten sonderbaren Fan". "Ich glaube nicht, dass du wirklich so verrückt bist, Paul"
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Letzte Änderung: 20.08.2001 13:39 von IndexRobot
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