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Explosion in 1250 Meter Tiefe: Schweres Grubenunglück in der Ukraine

Mehrere Dutzend Tote in Bergwerk

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Galina Fedas weint um ihren Ehemann Yuri: Der Bergarbeiter wird nach der Methangas-Explosion vm Sonntag unter Tage vermisst

Kiew - Bei einem schweren Grubenunglück im Osten der Ukraine sind am Sonntag mindestens 36 Bergleute ums Leben gekommen.Ärzte versuchen in Krankenhäusern der Stadt, das Leben von 27 Bergleuten zu retten. Die Männer hatten zum Teil lebensgefährliche Verbrennungen und Knochenbrüche erlitten. Zehn Arbeiter werden am Tag nach der Katastrophe in der Stadt Donezk noch unter Tage vermisst.

In 1250 Meter Tiefe werde die Arbeit der Rettungstrupps durch ein Feuer behindert, das sich weiter ausbreite, hieß es. Ursache des Unfalls am Sonntagmorgen ist vermutlich die Entzündung eines hochexplosiven Gemisches aus Grubengas und Kohlestaub. Zum Zeitpunkt der Detonation befanden sich mehr als 250 Kumpel unter Tage.

Die Polizei riegelte die Umgebung des Bergwerks in der Donezk-Region ab; Präsident Leonid Kutschma ordnete eine Untersuchung des Unglücks an. Bei der Explosion in der Sasiadko-Zeche handelt es sich um das schwerste derartige Grubenunglück in der Ukraine in diesem Jahr. Im Mai 1999 allerdings waren in der Zeche bei einer Explosion zuletzt 50 Bergleute getötet und Dutzende verletzt worden.

Veraltete Ausrüstung und fehlendes Sicherheits-Bewußtsein

Explosion traf 250 Kumpel - Feuer behindert noch immer die Rettungsarbeiten

Die Ukraine, seit 1991 unabhängig, zahlt weltweit den höchsten Blutzoll im Bergbau. 1998 und 2000 kamen bei ähnlichen Explosionen 63 beziehungsweise 81 Kumpel ums Leben. 1998 wurden 360, 1999 insgesamt 274 und im vergangenen Jahr 318 Bergleute getötet. In diesem Jahr lag die Zahl der Toten bisher bei mindestens 120.

Die Unglücke sind oft auf veraltete Ausrüstung und Arbeitsgeräte zurückzuführen. Außerdem halten die Bergarbeiter Sicherheitsvorschriften häufig nicht ein. Methan ist ein geruchloses Gas, das sich bei Arbeiten unter Tage bei schlechter Belüftung am Boden oder in Schächten ansammelt. In Verbindung mit Luft bildet sich ein hochexplosives Gemisch.

AP

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Zuletzt geändert am 20. August 2001 09:42 von to

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