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Selbst der Wetterdienst verzweifelt:

Kein Ende des Regens in Sicht

Offenbach - Selbst die Meteorologen sind verzweifelt: Am Horizont zeichnet sich kein Ende des kühlen und nassen Herbstwetters ab. "Tiefer Luftdruck setzt sich über Mitteleuropa fest und verhindert jeden Anflug einer Wetterbesserung. Daran ändert sich auch in der nächsten Woche nichts. Bleibt nur die Hoffnung, dass diese Prognose voll daneben geht", teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitag in Offenbach mit. "Es ist wirklich zum Weglaufen", meinte Meteorologe Ansgar Engel.

DWD-Satellitenfoto

Von Westen her ist bereits ein neues Tief im Anmarsch: Nach dem Abzug von "Wim" zieht am Samstag sein Nachfolger "Yehudi" über Deutschland hinweg - mit neuen Regenwolken im Gepäck. Über einige Sonnenstrahlen konnten sich am Freitag nur noch die Menschen im Norden freuen.

Am Wochenende herrscht ungemütliches Schauerwetter im ganzen Land. Gerechnet wird mit Gewittern und sogar mit Graupelschauern. Nur vom Emsland bis zum Rheinland lockern die Wolken teilweise auf. Am Alpenrand und im Bayerischen Wald setzt Dauerregen ein, wie der private Wetterdienst Meteomedia am Freitag mitteilte.

Höchsttemperaturen fallen auf 13 bis 18 Grad

Wer nicht frieren will, muss die Heizung anstellen: Am Wochenende fallen die Höchsttemperaturen von 13 bis 18 auf 12 bis 17 Grad. Am Alpenrand erreicht das Quecksilber sogar kaum die Zehn-Grad-Marke. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1400 Meter, teilweise sogar auf 1200 Meter. In der kommenden Woche strömt noch kältere Luft nach Deutschland. Das Thermometer zeigt nur noch 10 bis 16 Grad. Einziger Trost: "Viel kälter kann es im September nicht mehr werden, wir sind schon ziemlich nah am unteren Limit", sagte Engel.

dpa - Satellitenbild: DWD

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Zuletzt geändert am 13. September 2001 13:53 von tea

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