IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Do 27.09.2001

 Nachrichten

   vom 27.09.01

Amokläufer tötet
14 Menschen

EU und Araber empört über Berlusconi
Zugunglück bei Lindau: Etwa 90 Verletzte
Bundeswehr bleibt
in Mazedonien

Sonneneruptionen: Gefahr für Technik
Geständnis im Flowtex-Prozess
Zinsen: EZB bleibt
in Wartestellung

Panda-Mutter mit Weltrekord: 12 Junge
Wetter: Endlich
wieder Sonne

Karikatur
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

Weiter Zinssenkung aufgeschoben:

EZB bleibt in Wartestellung

Frankfurt/Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt die Leitzinsen für die zwölf Euroländer zunächst unverändert. Die Währungshüter konnten sich trotz sinkender Inflationsgefahren und verschlechterter Weltkonjunktur nach den Terroranschlägen in den USA nicht zu einem erneuten Zinsschritt durchringen. Der wichtigste Leitzins für die Kreditwirtschaft zur Beschaffung von Zentralbankgeld bleibt damit zunächst bei 3,75 Prozent, teilte die EZB am Donnerstag nach der Ratssitzung in Frankfurt mit.

Nach der konzertierten Aktion mit der amerikanischen Notenbank in der vergangenen Woche, im Euroraum und in den USA die Leitzinsen um 0,5 Prozent zu senken, war am Bankenplatz Frankfurt auch nicht mit einer erneuten Lockerung der Geldpolitik gerechnet worden. Angesichts der rückläufigen Inflationsraten und deutlich nachgebenden Ölpreisen erwartet Chef-Volkswirt Klaus Friedrich von der Dresdner Bank in den nächsten Monaten allerdings eine weitere Reduzierung der Leitzinsen durch die EZB.

Auch die Volkswirte der DZ Bank prognostizieren weitere Zinssenkungen der EZB. Mit der Herabsetzung der Leitzinsen um 0,50 Prozentpunkte am 17. September habe die europäische Notenbank nicht nur der Ungewissheit über die Weltwirtschaft begegnen wollen. Vielmehr seien "auch längst überfällige Zinsschritte abwärts nachgeholt worden."

Bundestag drückt Angehörigen Mitgefühl aus

Im Gegensatz zur US-Notenbank neigt die EZB nach Ansicht der DZ Bank aber eher zu einer "Geldpolitik der ruhigen Hand" zu. Bis zum Jahresende rechnet die sechstgrößte deutsche Bank mit einem Leitzins von 3,25 Prozent. Dieses Niveau werde dann aber "bis weit in das Jahr 2002 hinein Bestand haben". Die DGZ-DekaBank sieht wegen der weltweit rückläufigen Inflationsraten auch zusätzlichen Handlungsspielraum für andere internationale Notenbanken.

dpa

Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web



Kondolenzliste







Zuletzt geändert am 27. September 2001 17:18 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum