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Di 09.10.2001

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US-Luftangriffe "rund um die Uhr" - Schröder nach Washington

Kommandozentrale der Taliban unter Beschuss

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Ein F-14 Kampfjet startet von der USS Enterprise im indischen Ozean. Derzeit werden vor allem Ziele in Kandahar und Kabul angegriffen.

Washington/Kabul - Erstmals seit Beginn ihrer Luftoffensive in Afghanistan haben die USA am Dienstag auch am Tage Angriffe geflogen. Hoch fliegende Kampfflugzeuge attackierten die im Süden gelegene Stadt Kandahar, wo sich das Hauptquartier der regierenden Taliban befindet.

Unter heftigem Beschuss war der Flughafen der Taliban-Hochburg Kandahar sowie die Region Maiwand im Süden des Landes. Dort befinden sich mehrere Trainingslager der Terror-Organisation El Kaida. Die USA hatten am Montagabend eine zweite Angriffswelle begonnen. Dabei wurden in Kabul vier Mitarbeiter eines von der UNO finanzierten Teams zur Räumung von Landminen in Kabul getötet. Bundeskanzler Gerhard Schröder wurde zu Gesprächen über die Angriffe in Washington und New York erwartet. Die Luftangriffe dauern an. Myers: 81 Prozent der attackierten Ziele zerstört » weiter

Foto-Doku: Einsatz auf dem Flugzeugträger
Foto-Doku: Das US-Arsenal für Luftangriffe
Weitere Militärhilfe: NATO schickt Flottenverband ins Mittelmeer
Britische Journalistin wieder frei - Hungerstreik während Gefangenschaft
Rosinenbomber werfen zehntausende Pakete Lebensmittel ab
Fotos, Hintergründe, News-Chronik: Der Terror und die Folgen

Physik-Nobelpreis an Deutschen und zwei Amerikaner:

Neue Eigenschaften der Materie entdeckt

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Wolfgang Ketterle

Stockholm - Der deutsche Physiker Wolfgang Ketterle sowie die beiden US-Forscher Eric Cornell und Carl Wieman erhalten in diesem Jahr den Physik-Nobelpreis. Die Wissenschaftler werden für die Erschaffung eines neuen Materiezustands geehrt.

Das teilte die Königlich- Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Das so genannte Bose-Einstein-Kondensat ist neben fest, flüssig, gasförmig und dem Plasma die fünfte Erscheinungsform der Materie. Insbesondere die Experimente Ketterles könnten als Anfang des Atomlasers angesehen werden. Ketterle (43) arbeitet am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge. Damit geht im vierten Jahr in Folge ein wissenschaftlicher Nobelpreis an einen gebürtigen Deutschen, der in den USA forscht. "Atome dazu gebracht, unisono zu singen" » weiter

Hintergrund: Bose-Einstein-Kondensat - neuer Aggregatzustand
Medizin-Nobelpreis für Zell-Forscher - Bekämpfung von Tumoren (8.10.)
Alternativer Nobelpreis für "Gush Shalom" (vom 4.10.)
Special: 100 Jahre Nobelpreis (vom 28.9.)

"Miss" ließ sich strecken: Disqualifiziert

Saint-Etienne - Eine französische Miss-Wahl-Gewinnerin ist disqualifiziert worden, weil sie ihren Titel mit unlauteren Mitteln erkämpft hat: Wie die Organisatoren am Montagabend mitteilten, ließ sich die 19-jährige Aurälie Brun die Wirbelsäule künstlich strecken, um die Mindestgröße von 1,72 Metern zu erreichen. Daraufhin gewann sie bei der Wahl am 23. September den Titel der Miss Loire-Forez und kam in die Endausscheidung für die Miss France. Eine unterlegene Mitbewerberin verpfiff die junge Frau jedoch und verriet, dass sie sich beim Orthopäden hatte strecken lassen. Eine erneute Messung ergab, dass Aurälie seit ihrer Bewerbung wieder "geschrumpft" und ihre Körperlänge unter die Mindestgröße gefallen war. Bei der Kür zur Miss France soll jetzt die Zweitplatzierte in dem Departement antreten.

AFP
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Letzte Änderung: 09.10.2001 15:05 von IndexRobot
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