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Spanier Freire wieder Straßen-Weltmeister - Kein Double:

Zabel und Ullrich im Zielsprint geschlagen

Lissabon - Jan Ullrich hat seinen Traum vom WM-Double nicht erfüllen können, Erik Zabel als Fünfter im Sprint knapp eine Medaille verpasst. Straßen-Weltmeister der Radprofis wurde in Lissabon zum zweiten Mal nach 1999 der Spanier Oscar Freire (25), der sich nach 254,1 km und 6:07,20 Stunden gegen Paolo Bettini (Italien) und Andrej Hauptman (Slowenien) durchsetzte.

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Jan Ullrich ging im Feld der Elitefahrer als Favorit an den Start. Doch nach dem Sieg im Zeitfahren gelang das Double nicht.

Zabel kam hinter Erik Dekker (Niederlande) ein: "Hut ab vor Oscar, bei mir reichte am Ende nicht ganz die Kraft", gratulierte der Weltranglisten-Erste aus Unna. Ullrich belegte zeitgleich den 13. Rang. Drei Tage nach dem Sieg im Zeitfahren versuchte Jan Ullrich in der Schlussphase mehrmals vergeblich, aus einer größeren Spitzengruppe noch wegzuspringen: "Schade, dass es nicht geklappt hat und es auch für Erik nicht ganz reichte", sagte der Merdinger im Ziel. "Wir haben beide ein gutes Rennen gefahren, leider ohne den krönenden Erfolg."

Entgegen allen Erwartungen konnte sich auf dem schweren WM-Kurs keine kleine Gruppe absetzen. Auch nicht der als Favorit gehandelte Merdinger. Letzter deutscher Straßenweltmeister bleibt damit weiter Rudi Altig, der sich 1966 auf dem Nürburgring durchsetzte. Zahlreiche Fahrer schieden aus, unter ihnen auch Titelverteidiger Romans Vainsteins (Lettland).

Die Hoffnung trog

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Der spanische Radprofi Oscar Freire Gomez jubelt über seinen Sieg. Der Slowene Andre Hauptmann (l) wurde Dritter.

171 Radprofis aus 33 Ländern waren am Morgen um 9.30 Uhr Ortszeit (10.30 MESZ) gestartet, darunter 12 deutsche Fahrer, 8 vom Team Telekom. Selbst der Weltranglisten-Erste Erik Zabel (Unna) hatte sich in den Dienst der Mission "Gold für Jan" gestellt. "Dadurch sind wir schwerer auszurechnen", hatte sich Ullrich gefreut. "Die anderen Teams werden das Tempo hoch halten, um Erik abzuschütteln, und das ist gut für mich." Doch diese Hoffnung trog.

21 Runden zu je 12,1 km standen auf dem schwersten WM-Kurs der letzten Jahre an. Vereinzelte Ausreißversuche wurden schnell gekontert. 30 km vor dem Finale ging Ullrich erstmals an die Spitze, um die Konkurrenz zu testen. "Aber keiner ging mit, allein hatte es wenig Zweck", meinte er etwas enttäuscht. "Mein großer Tag soll am Sonntag kommen", hatte er nach dem Zeitfahr-Sieg gesagt. Über 4000 zusätzliche Trainings-Kilometer hatte der Olympiasieger in den Wochen zuvor dafür absolviert, letztlich ohne krönenden Abschluss.

sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 14. Oktober 2001 17:19 von aj

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