IVWPixel Zählpixel

  Regiolinks    Suchmaschinen    Computer-ABC    News 

Home     Kontakt     Site Map  

[an error occurred while processing this directive] [an error occurred while processing this directive]

Napster weiterhin in Konflikt mit Musikkonzernen:

Beliebteste Musiktauschbörse vertröstet User

Anklicken zum Vergrößern
Die Musiktauschbörse Napster muss ihren Neustart verschieben.

Die Musiktauschbörse Napster hat ihren Neustart erneut verschieben müssen. Napster werde erst im kommenden Jahr als kostenpflichtiges Angebot ins Netz zurückkehren, sagte Firmenchef Konrad Hilbers bei einer Konferenz zu Online-Musik in Los Angeles.

Grund seien Verzögerungen bei den Verhandlungen mit großen Musikkonzernen über Ausgleichszahlungen für Urheberrechte von über Napster vertriebenen Titeln. Ohne eine Einigung kann Napster laut Hilbers den geplanten Abonnement-Tarif für seine Kunden nicht festlegen.

Napster ermöglichte ursprünglich den kostenlosen Tausch von Musiktiteln im Netz und war mit 60 Millionen Nutzern die erfolgreichste Musik-Vertriebs-Website im Internet. Die Musikindustrie, die um ihre Einnahmen bangte, ging gegen das Angebot auf die Barrikaden und erwirkte schließlich ein gerichtliches Verbot. Napster entschied daraufhin, künftig ein kommerzielles Angebot unter Ägide des deutschen Bertelsmann-Konzerns zu lancieren, das Ausgleichszahlungen für die Inhaber der Urheberrechte vorsieht.

Schwierige Gespräche trotz Entschädigung und Vorauszahlungen

Eine erste Einigung erzielte Napster Ende September mit Musik-Verlagen und Komponisten in den USA. Danach soll die Tauschbörse rückwirkend 26 Millionen Dollar (56,5 Millionen Mark/28,9 Millionen Euro) als Entschädigung für kostenlos zur Verfügung gestellte Musiktitel zahlen. Für die künftige Verbreitung soll Napster zudem eine Vorauszahlung von zehn Millionen Dollar leisten. Davon soll ein Drittel an die Autoren und zwei Drittel an die Verlage gehen.

Nicht gelöst ist dagegen bislang der Konflikt mit den Plattenkonzernen, den eigentlichen Urheberrechtsinhabern. Diese Verhandlungen gestalten sich offenbar schwieriger als zunächst erwartet. Hilbers zeigte sich gegenüber AFP aber zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden könne. "Wir glauben, dass es in aller Interesse ist, diese Auseinandersetzung hinter uns zu lassen", sagte der ehemalige Manager der Bertelsmann Music Group (BMG) am Rande der Konferenz in Los Angeles.

AFP - Screenshots: Red.


[an error occurred while processing this directive]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[an error occurred while processing this directive]

Zuletzt geändert am 30. Oktober 2001 12:29 von tea

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum