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NBA: Nowitzki top - Greens Super-Serie zu Ende

"His Oldness" Jordan belehrt Kritiker

Atlanta - Michael Jordan hat seine Kritiker etwas verstummen lassen, Dirk Nowitzki brillierte und "Ironman" A.C. Green ist bei seinem unglaublichen Rekord gestoppt worden.

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Superstar Michael Jordan

Nach dem enttäuschenden Comeback-Einstand im verlorenen Auftaktspiel führte Jordan in der Nacht zum Freitag seine Washington Wizards bei den Atlanta Hawks mit einem 98:88 zum ersten Sieg in der nordamerikanischen Basketball- Profiliga (NBA). Mit 31 Punkten war "His Oldness", wie Spötter den 38-Jährigen bereits betitelten, ebenso bester Werfer der Partie wie Dirk Nowitzki mit 30 Zählern im Duell zwischen den Dallas Mavericks und Philadelphia 76ers. Die ungeschlagenen Texaner verbuchten beim diesjährigen Finalisten mit 99:92 ihren zweiten Erfolg.

Jordan kann noch Basketball spielen

"Ich weiß, dass ich noch Basketball spielen kann, so wie ich mir das vorstelle", sagte Jordan mit einem süffisanten Lächeln. "Ich weiß doch, dass gegen mich alle besonders heiß sind. Und wenn zwei Mann gegen mich aufgeboten werden, weiß ich doch, dass ich zurück bin", bilanzierte der Megastar zufrieden nach seinem ersten Sieg seit dem 14. Juni 1998, als er den Chicago Bulls im sechsten Playoff-Endspiel gegen die Utah Jazz mit dem letzten Wurf den sechsten Titelgewinn gesichert hatte. "Er sieht gut aus. Ich denke jedermann weiß jetzt, dass er es noch kann", sagte Hawks-Profi Shareef Abdur-Rahmin.

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Kobe Bryant von Titelverteidiger Los Angeles Lakers

Seine unnachahmliche Klasse aus den neunziger Jahren ließ Jordan in der Philips Arena vor der Rekordkulisse von 20 072 Zuschauern oft aufblitzen. Allerdings tat er das ausschließlich im Interesse der Mannschaft. "Wir wollen nicht der Fußabtreter der Liga sein", begründete Jordan sein Team-Denken. Sein größtes Manko war erneut die Treffgenauigkeit. Von 30 Würfen, die er in 40 Spielminuten verwandeln wollte, landeten nur 13 im Korb. Darunter wiederum kein "Dreier".

Nowitzki rettet die Mavericks

Davon versenkte Nowitzki gleich drei. Seiner überragenden Form verdankten die Mavericks ihr Happy End. "Ohne Dirk hätten wir heute alt ausgesehen. Das war nicht viel, was die anderen zu bieten hatten. Wir hatten das große Glück, dass so viele Sixers verletzt waren", sagte Headcoach Don Nelson. Die Gastgeber mussten auf ihre Stars Allen Iverson, Aaron McKie und Eric Snow verzichten.

"Der Court liegt mir absolut. Mir gefallen die Körbe und das ganze Drumherum. Ich weiß nicht warum, doch ich fühle mich hier wohl", meinte Nowitzki, der vorigen Dezember im First Union Center beim 112:94-Sieg mit seiner damaligen Rekordausbeute von 36 Punkten aufgetrumpft hatte. "Dirk hat erst die Hälfte seines Potenzials ausgeschöpft. Von ihm werden wir noch sehr, sehr viel sehen", betonte Nelson nach dem ersten Gala-Auftritt seines Lieblingsschülers, der sich neuerdings mit einem "Ziegenbart" präsentiert. Ein Referee fand das derart komisch, dass er dem Ex-Würzburger signalisierte, er solle sich ihn richtig lang wachsen lassen, um dann Zöpfe flechten zu können.

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Nowitzki überragend

Aus dem Rampenlicht: A.C. Green

Aus dem Rampenlicht zurückgezogen hat sich endgültig A.C. Green. Der 38 Jahre alte Dauerbrenner wartete bis zum Donnerstag auf ein Vertragsangebot. Da ihn aber kein Verein verpflichten wollte, fand der "unglaublichste Rekord im Profisport" (LA Times) ein jähes Ende. Green, der die Initialien von seinem Vater vererbt bekam und hinter denen sich nichts verbirgt, hatte zwischen dem 19. November 1986 und 17. April 2001 kein Spiel der "Regular Season" versäumt.

Am 29. November 1999 hatte er Ron Boone's bisherige Bestmarke von 1 054 Spielen überboten und sie auf nunmehr 1 192 Partien in Folge ausgebaut. Hinzu kommen 153 Playoff-Spiele. In seiner 1985 bei den Los Angeles Lakers begonnenen NBA-Karriere fehlte der dreimalige Champion mit den Lakers (1987/1988/2000) in nur drei Duellen. Green kommt in der "Regular Season" auf insgesamt 1 278 Partien. "Ich bin nicht traurig, dass es vorbei ist. Ich habe meinen inneren Frieden und danke Gott, dass ich das geschafft habe, woran sich Generationen die Zähne ausbeißen werden", sagte der Ex-Forward zum Abschied.

Von Gunnar Meinhardt, dpa


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Zuletzt geändert am 2. November 2001 15:32 von tea

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