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Täter kam über den Balkon - Mutter merkte nichts - Polizei rätselt

Vierjährige aus Klinik entführt und missbraucht

Herford - Fast drei Tage nach einer rund einstündigen Kindesentführung aus dem Klinikum Herford steht die Polizei vor einem Rätsel. Die Ermittler erhofften sich Hinweise aus dem Umfeld der Klinik, sagte Polizeisprecherin Ursula Wichmann in Herford. An Besucher und Mitarbeiter wurden Flugblätter verteilt. Es gäbe keine Anhaltspunkte, dass der Täter aus dem Umfeld der Familie stamme.

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Phantombild: So soll der Kinderschänder aussehen.

"Nach unserem bisherigen Eindruck hat das Kind den Mann nicht gekannt", sagte Wichmann. Anhand gesicherter Spuren werde eine DNA- Analyse durchgeführt. Es sei nicht auszuschließen, dass danach die männliche Bevölkerung um die Abgabe einer Speichelprobe gebeten wird.

Eine Stunde später zurückgebracht

Der Unbekannte war offenbar über einen Balkon in das Krankenzimmer des wegen unbestimmter Bauchschmerzen am Vortag eingelieferten Kindes eingestiegen. Neben dem Mädchen aus dem Kreis Lippe und dessen Mutter schliefen dort eine weitere Frau und deren Kind. Die Vierjährige wurde nach bisherigen Ermittlungen von dem Täter mitgenommen und möglicherweise mit einem Motorrad an einen noch unbekannten Ort gebracht. Nachdem er das Kind dort offenbar sexuell missbraucht hatte, brachte es der Täter etwa eine Stunde später wieder zurück in das Krankenzimmer. Dies sei von der Mutter nur schemenhaft wahrgenommen worden. Ob das Kind gezielt ausgesucht wurde, sei noch völlig unklar, sagte die Polizeisprecherin.

Zeuge stützt Angaben des Kindes

Das Mädchen sei aus medizinischer Sicht nicht schwer verletzt, habe Schürfwunden sowie Verletzungen im Intimbereich erlitten. Zudem wies die Kleidung Grasflecken auf, sagte die Polizeisprecherin. Es sei bisher zwei Mal vernommen worden. Der gesamte Tathergang klinge zwar extrem unwahrscheinlich, sagte Wichmann. Es gäbe aber ausreichend Spuren und einen Zeugen, die die Angaben des entführten und missbrauchten Mädchens bestätigten. Der Täter habe es danach über eine Nottreppe und Balkon zurück ins Zimmer gebracht, er flüchtete unerkannt. Die Klinikleitung verwahrte sich gegen Vorwürfe mangelnder Sicherheitsvorkehrungen.

Mutmaßlicher Täter wurde auf Balkon gesehen

Ein ebenfalls in der Klinik übernachtender Vater habe den mutmaßlichen Täter auf dem Balkon gesehen. Nach seinen Aussagen wurde ein Phantombild gefertigt. Mehr als 50 Hinweise seien daraufhin bisher eingegangen, sagte Wichmann.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 2. November 2001 09:20 von to

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