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12. Bundesliga-Spieltag - Alles wie gehabt:

Bayern ist das Maß aller Dinge

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In der Bundesliga unangefochten: Bayern-Spieler Paulo Sergio und Alexander Zickler, li. Vielleicht trägt die Euphorie den Letzteren auch durch die anstehenden Nationalteam-Spiele....

Nach gut einem Drittel der Saison ist in der Fußball-Bundesliga alles so, wie es scheinbar schon immer war. Der FC Bayern genießt erwartungsgemäß als Tabellenführer die zweiwöchige Länderspiel-Pause, Bayer Leverkusen folgt wie üblich nur ganz knapp dahinter auf Rang zwei (ein Punkt Rückstand), und von allen anderen so genannten Meisterschafts-Anwärter ist schon wieder mal nichts zu sehen.

Borussia Dortmund und der 1. FC Kaiserslautern? Mittlerweile entzaubert und sechs Punkte hinter den Münchern. Schalke 04? Bereits zehn Punkte vom Rekordmeister entfernt. Langeweile wird dennoch nicht aufkommen. Dafür wird allein schon der 1. FC Nürnberg sorgen.

Krise beim "Club"

Beim VfL Wolfsburg kassierte der "Club" die vierte Klatsche in Serie (0:5), da wird es am Montag bei der obligatorischen Sitzung der Verantwortlichen wohl hoch hergehen. "Wenn wir uns noch zweimal so präsentieren, dann ist in meinen Augen Hopfen und Malz verloren", sagte Trainer Klaus Augenthaler nach dem Debakel gegen die "Wölfe". Das klingt, als sei er nicht mehr weit davon entfernt, eine Mannschaft zu verlassen, die sich erneut als völlig untauglich für die Anforderungen in der Bundesliga erwies.

Köln mit negativem Vereinsrekord: sechs Niederlagen in Folge

Augenthalers Kollege Ewald Lienen ist noch nicht so weit. Der 1. FC Köln stellte durch das 1:3 bei Schalke 04 mit nunmehr sechs Niederlagen hintereinander einen Vereinsrekord auf, doch neben dem Trainer lobte auch der Manager die Mannschaft: "Ich hatte heute das Gefühl, dass jeder sein persönlich Bestes gegeben hat. Da stand eine Truppe auf dem Platz, die gekämpft und alles gegeben hat. Das war in den letzten Wochen nicht immer so", sagte Hannes Linßen. Die Wahrheit: Die Kölner Mannschaft ist als 16. nur einen Punkt besser als die des "Club" oder des FC St. Pauli (0:3 gegen 1860 München).

Forsche Töne von Möller: "Wir wollen mehr"

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Schalkes Andy Möller, li, feiert mit Ebbe Sand "AufSchalke"

Schalke 04 ist nun immerhin Fünfter und damit auf dem letzten Uefa-Cup-Platz. Den fünfte Heimsieg hintereinander wertete Andreas Möller, Torschütze zum 2:1, deshalb als Aufbruchsignal: "Wir wollen mehr, ganz klar", betonte die "Kampfsuse": "Wir haben das Potenzial, auch gegen große Mannschaften zu gewinnen." Möller stört sich nicht mal daran, dass die zwei größten Mannschaften schon neun sowie zehn Punkte weg sind. "Wir haben das Zeug dazu, vorne dabei zu sein. Wenn die Verletzten zurückkommen, können wir da vorne noch reinstoßen." Das will auch Werder Bremen nach dem 1:0 bei Hansa Rostock.

Bescheidenheit in Bremen

Trotz Kontakt zu den Uefa-Cup-Plätzen bleiben die Bremer bescheiden. "Es gibt vier Klubs, die gesetzt sind, und dahinter kämpfen zehn um den entscheidenden fünften Platz. Da gehören wir dazu", erklärte Manager Klaus Allofs. Zehn Klubs dürfte etwas übertrieben sein: Neben Schalke (21 Punkte), der wiedererstarkten Hertha aus Berlin sowie den punktgleichen Bremern (20) darf sich derzeit allenfalls noch der VfB Stuttgart (18) trotz des 0:1 bei Borussia Dortmund die große Hoffnung auf einen Uefa-Cup-Rang machen. 1860 München (14 Punkte) verkörpert schon das Niemandsland.

Bayern: Kampfgeist, Siegeswille ... und Pizarro

Das Maß aller Dinge bleiben die Bayern. Gegen den äußerst widerspenstigen Hamburger SV waren die München schlapp und lange fast ein wenig hilflos - und gewannen trotzdem 3:0. Zweimal traf der neue Top-Torjäger der Bundesliga Claudio Pizarro (acht Treffer): Der neunte Sieg in Serie sei aber nur durch "Kampfgeist und Siegeswille" erreichbar worden, betonte Trainer Ottmar Hitzfeld. Er sehnt die Pause herbei, denn in Roque Santa Cruz hat er schon wieder einen Verletzten mehr. Effenberg, Jeremies, Scholl, Niko Kovac nicht fit, zuletzt auch noch Zickler, Jancker und Elber - in zwei Wochen soll und muss wohl auch der ein oder andere wieder einsatzfähig sein.

Nur Leverkusen hält mit weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 4. November 2001 20:04 von to

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