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Di 06.11.2001
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SV Werder gibt österreichischen Fußball- Nationalspieler freiHerzog kann gehen, aber nicht umsonstBremen - Andreas Herzog kann unter das Kapitel "SV Werder Bremen" einen Schlussstrich ziehen. Der österreichische Fußball- Nationalspieler einigte sich am Montag mit dem Vorstand des Bundesligavereins auf eine vorzeitige Vertragsauflösung.
Allerdings hat die Freigabe einen Haken. "Nur bei einer akzeptablen Ablösesumme kann er gehen", sagte Werders Sportdirektor Klaus Allofs nach dem Gespräch. Der Transferbetrag wird an der Weser auf etwa 1,5 Millionen Mark geschätzt. Herzogs Kontrakt läuft am 30. Juni 2002 beim SV Werder aus. Abgang ohne Kommentar Herzog konnte allerdings bei der Sitzung dem Werder-Vorstand noch kein Angebot eines anderen Vereins unterbreiten. Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler, der bei Cheftrainer Thomas Schaaf in den vergangenen Wochen keine Berücksichtigung fand, verließ ohne Kommentar das Weserstadion. Er machte sich sofort auf den Weg zur österreichischen Nationalmannschaft, die in der WM-Relegation zwei Länderspiele gegen die Türkei bestreitet. Wahrscheinlich kehrt Herzog danach nicht wieder nach Bremen zurück. Wechsel nach Wien ? Der "Alpen-Maradona" wird seit langem mit Rapid Wien in Verbindung gebracht. Dort äußerte sich Teamchef Lothar Matthäus gegenüber dem DSF: "Von meiner Seite ist Andreas Herzog nie ins Gespräch gebracht worden. In dieser Woche ist aber ein Treffen geplant. Dabei muss abgeklopft werden, wie groß das Interesse ist." Der deutsche Rekord- Nationalspieler kündigte an: "Mein Präsident Rudolf Edlinger will mit Herzog über einen Wechsel sprechen." Trainer Schaaf: "Wir haben ihn auch nie einen Pausenkasper genannt" Herzog hat die vorzeitige Trennung nach dem Spiel beim FC Hansa Rostock provoziert. "Bis auf ein Hallo und Guten Tag passiert nicht mehr viel. Ich bin der Meinung, dass ich vernünftig behandelt werden kann. Ich habe auch einige Verdienst am Club", sagte der Mittelfeldakteur. Er fügte hinzu: "Wenn ich noch fünf Monate ruhig bleibe, bin ich letztlich der Trottel, der will ich aber nicht sein. Ich lasse mich nicht länger verarschen." Trainer Schaaf wehrte sich gegen Vorwürfe: "Wir haben überhaupt keinen Grund, ihn schlecht zu machen. Wir haben großen Respekt vor seiner Leistung und haben ihn auch nie abwertend behandelt." Der Fußball-Lehrer stellte auch klar: "Wir haben ihn auch nie einen Pausenkasper genannt. Mit dem Menschen Andreas Herzog habe ich überhaupt keine Probleme." Von Hans-Joachim Zwingmann, dpa |
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Zuletzt geändert am 6. November 2001 10:55 von tea