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Verwundete US-Soldaten in Landstuhl ausgezeichnet:

Zu Pferd Krieg gegen die Taliban

Landstuhl - Ein blutunterlaufenes Auge, eine Schnittwunde an der Schläfe - ansonsten sehen die drei Männer in den hellbraun gemusterten Wüsten-Tarnanzügen so normal aus, dass sie in keinem Straßencafe auffallen würden. Über den Kampf um die Festung Qala-i-Janghi bei Mazar-i-Sharif vor einigen Tagen reden die Elite-Soldaten wie andere Leute über die Zusammenstellung ihres Einkaufszettels: Ruhig, sachlich und scheinbar unberührt.

Anklicken zum Vergrößern Gerieten in "friendly fire": Die fünf Afghanistan-Kämpfer wurden in Landstuhl mit der "Purple Heart Medaille" ausgezeichnet.

Als "wagemutig bis zum Tod" hat ihr General sie gerade beschrieben, ein gewöhnlicher Soldat grinst und sagt es prosaischer: "Die Special Forces sind einfach anders. Ich meine, diese Leute essen Schlangen und Ratten". Kameraleute und Fotografen dulden die Männer am Samstag im US-Militärhospital in Landstuhl nur ausnahmsweise um sich: Sie sind die ersten verwundeten US-Soldaten dieses Krieges und müssen sich daher den Medienrummel gefallen lassen.

Namen sind tabu

Die Soldaten gehören zu den Eliteeinheiten des Heeres, den Green Berets, und zum Air Force Special Operations Command der Luftwaffe. Ihre Aufgabe am Hindukusch ist es, die Nordallianz in ihrem Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Bei der Pressekonferenz tragen die Männer keine Abzeichen auf ihren Uniformen, ihre Nachnamen sind ebenso tabu wie Einzelheiten zu ihrem Einsatz. "Es ist ihr Job, hinter feindlichen Linien abzuspringen, die größten Risiken einzugehen und bis zum Tod zu kämpfen", sagt Major General Geoffrey Lambert nur. Und dass es Zeit sei, auch die sonst so geheimen Elite-Soldaten einmal ins Rampenlicht zu holen. Zuvor hat der General den Soldaten den "Purple Heart"-Orden verliehen, für ihre Verwundung im Kampf.

Schnell, präzise und ohne sichtliche Bewegung schildert Captain Paul von den Green Berets den Einsatz am Montag: Die amerikanischen Soldaten hätten auf der Festung bei Mazar-i- Sharif nach dem Rechten sehen wollen, weil die Nordallianz dort gegen die Taliban in Bedrängnis geraten sei. Dabei seien die Soldaten unter Granat-Beschuss der Taliban gekommen, hätten Luftunterstützung angefordert - und eine der amerikanischen Bomben sei am falschen Ort eingeschlagen. "Ich habe nur noch gefühlt, wie ich durch die Luft fliege. Dann war es still. Ich konnte nichts sehen, nichts hören, mich nicht bewegen", beschreibt der Captain die Minuten nach der Explosion der Bombe. Insgesamt fünf amerikanische Soldaten wurden bei dem Zwischenfall verwundet und mit inneren Verletzungen, Knochenbrüchen und leichteren Wunden nach Landstuhl ausgeflogen. Hunderte Taliban-Kämpfer starben bei den Kämpfen um die Festung. "Das war der erste Ritt meines Lebens" weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 1. Dezember 2001 20:35 von jo

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