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Kurzbahn-DM der Schwimmer: Welt- und zwei Europa-Bestmarken

Rupprath-Rekordfestival bei Franzis Comeback

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Fette Beute: Thomas Rupprath, der neue fünffache Deutsche Meister, war mit einem Weltrekord, zwei Europarekorden und vier deutschen Bestzeiten überragender Athlet

Rostock - Das Rekordfestival des Thomas Rupprath überstrahlte das erfolgreiche Comeback von Superstar Franziska van Almsick bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer in Rostock.

Nach seinem ersten Weltrekord, den er in 1:51,21 Minuten über 200 m Schmetterling aufstellte, zwei Europabestmarken und insgesamt fünf nationalen Titeln will Rupprath nun bei der Kurzbahn-EM in Antwerpen (13. bis 16. Dezember) den Großangriff auf eine Handvoll Gold starten.

"Ich weiß nicht, woher ich die Kraft nehme. Eigentlich müsste ich müde sein", meinte Rupprath, dessen Rekordrennen von den Zuschauern mit Ovationen bedacht wurden. Zum Abschluss seiner Galavorstellung fehlten dem Wuppertaler am Sonntag über 100 m Rücken bei seinem Europarekord in 50,80 Sekunden nur 5 Hundertstelsekunden am Weltrekord des US-Amerikaners Neil Walker. Auch der zweitplatzierte Chemnitzer Stev Theloke blieb in 52,19 Sekunden noch unter der alten Kontinental-Bestzeit des Kroaten Gordan Kozulj.

"Diese Winzigkeit auch noch herausgeholt"

"Wenn ich gewusst hätte, dass ich so schnell bin, dann hätte ich diese Winzigkeit auf den letzten Metern auch noch herausgeholt", sagte Rupprath. Am Samstag hatte der Dreifach-Europameister die alte Weltrekordmarke des Franzosen Franck Esposito über 200 m Schmetterling vom 14. Januar um 37 Hundertstelsekunden verbessert. Mit dem Europarekord über 50 m Rücken (23,75) sowie den deutschen Bestmarken über 50 m Schmetterling (23,38) und 100 m Schmetterling (50,88) rundete Rupprath seinen Glanzauftritt ab.

Freudentränen nach langer Durststrecke

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Franzi van Almsick: "Völlig überwältigt"

Neben dem Star des Wochendes stand "Franzi" van Almsick im Blickpunkt. "Ich bin völlig überwältigt, weil ich mit dieser Zeit nie gerechnet hatte", sagte die Werbemillionärin und ließ ihren Freudentränen freien Lauf. Nach 15-monatiger Durststrecke hatte sich die Weltrekordlerin im ersten wichtigen Wettkampf seit der Olympia-Pleite von Sydney als Siegerin über ihre Paradedistanz 200 m Freistil in erstklassigen 1:57,45 Minuten eindrucksvoll zurückgemeldet. Daneben sprang jeweils Silber über 100 m Freistil und über 100 m Schmetterling heraus.

Dreifach-Triumphe für Hoffmann und Hetzer

Jeweils Dreifach-Triumphe feierten der Potsdamer "Oldie" Jörg Hoffmann (400, 800 und 1500 m Freistil), sowie Nicole Hetzer, Annika Mehlhorn und Janine Pietsch. Die Magdeburgerin Hetzer, Olympiafünfte über 400 m Lagen, gewann neben ihrer Spezialstrecke in der Weltjahresbestzeit von 4:34,87 Minuten über 200 m Rücken mit deutschem Rekord (2:07,05) und über 200 m Lagen.

Stockbauer begnügte sich mit 800-m-Freistil-Titel

Janine Pietsch aus Riesa, die über 50 m Rücken der Europarekordlerin Sandra Völker das Nachsehen gab, holte Gold auch über die doppelte Distanz und über 50 m Schmetterling. Vize-Weltmeisterin Annika Mehlhorn (Baunatal) war über 100 und 200 m Schmetterling sowie 100 m Lagen nicht zu schlagen. Altmeister Mark Warnecke (Schwäbisch Gmünd) schaffte das Double über 50 und 100 m Brust. Die Erlanger Doppel-Weltmeisterin Hannah Stockbauer begnügte sich mit dem Titelgewinn über 800 m Freistil.

Seit Glamour-Girl van Almsick zu ihrem ersten Trainer Norbert Warnatzsch zurückgekehrt ist und unter anderem mit 100-m-Freistil-Meister Torsten Spanneberg in einer Trainingsgruppe in Berlin zusammenarbeitet, springt sie wieder wesentlich motivierter ins Wasser: "Schnelle Leute spornen auch im Training an. " Spanneberg löschte in Rostock in 47,92 Sekunden den deutschen Uralt-Rekord von "Albatros" Michael Groß (48,2). Eine weitere nationale Bestmarke stellte der Olympiadritte Stev Theloke aus Chemnitz in 1:53,92 Minuten über 200 m Rücken auf.

Trotz ersten Erfolgen: Kurzbahn-EM ohne Franzi

Zu den 26 Athleten, die am Montag für die Kurzbahn-EM nominiert werden sollen, zählen "FvA" und Sandra Völker ebenso wenig wie die in Rostock wegen Krankheit fehlende Antje Buschschulte. "Franzi ist noch nicht so weit und bei ihrem Sieg über ihre Verhältnisse geschwommen", begründete Warnatzsch den Verzicht. "Wir haben die Form nicht richtig eingeschätzt, und ohne Antwerpen können wir die Vorbereitung auf die Langbahnsaison zwei Wochen früher beginnen", erklärte Völker-Trainer Dirk Lange im Hinblick auf die EM 2002 in Berlin (25. Juli bis 4. August), die auch für van Almsick Priorität besitzt.

Hans-Peter Sick, sid


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Zuletzt geändert am 2. Dezember 2001 20:25 von to

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