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So 02.12.2001

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Hansa-Vorstand: "Wir haben das Vertrauen verloren"

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...Trainer Friedhelm Funkel flog bei Rostock ganz raus (hinten der neue Interims-Trainer Juri Schlünz)

Ausgerechnet die Elf von Wolfgang Wolf, Funkels altem Kumpel aus gemeinsamen Profizeiten in Kaiserslautern, besiegelte die dritte Trainerentlassung dieser Runde. Rostocks Vorstand und Aufsichtsrat machten die Trennung vom 47-jährigen Funkel nach knapp 15 Monaten mit einem einstimmigen Beschluss perfekt.

"Wir haben das Vertrauen verloren, dass wir mit ihm den Klasserhalt schaffen", begründete Präsident Manfred Wimmer angesichts eines hauchdünnen Zwei-Punkte-Vorsprungs auf einen Abstiegsplatz. Als Nachfolger Funkels ist Hansas Ex-Coach Frank Pagelsdorf (1994 bis 1997/zuletzt Hamburger SV) im Gespräch.

Leverkusen weiter "benebelt"

Bereits die zweite Ernüchterung binnen 48 Stunden erlebte indes Spitzenreiter Bayer Leverkusen, der wieder um den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters zittern muss. Zwei Tage nach dem "nebulösen Debakel" bei Juventus Turin (0:4) kassierte die Elf von Klaus Toppmöller bei Werder Bremen die erste Bundesliga-Pleite (1:2) und musste zudem ab der 71. Minute auf Kapitän Jens Nowotny verzichten. Der Nationalspieler sah nach einer umstrittenen Notbremse Rot und wird voraussichtlich eine Sperre von zwei Spielen aufgebrummt bekommen.

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Nur gestrauchelt: Bremens Torwart Frank Rost hilft dem Leverkusener Oliver Neuville nach einer Zweikampfaktion

Doch obwohl die imponierende Serie von 14 Punktspielen ohne Niederlage im Weserstadion riss, hielt die Moral des Titelanwärters. "Sogar in Unterzahl haben wir mitgehalten. Wir haben Charakter gezeigt und werden das auch in Zukunft tun", kündigte Toppmöller an, der zuvor die Begegnungen bei Werder und am kommenden Dienstag in der Champions League gegen Deportivo La Coruna (20.45 Uhr/live in Premiere World) als Meisterschaftsprüfung tituliert hatte.

Auf dem Weg nach ganz oben befinden sich nach dem Bayer-Coup weiterhin die Bremer, für die Frank Verlaat (58.) den fünften Sieg in Folge sicherstellte und damit große Hoffnungen weckte. Werder-Keeper Frank Rost unkte: "Jetzt ist wirklich alles für uns drin."

Starke Hertha verpatzt Bayern den Anschluss

Dagegen verpasste Titelverteidiger Bayern München beim 1:2 bei der wiedererstarkten Hertha aus Berlin am Sonntag die große Chance, Boden auf den Erzrivalen aus Leverkusen gutzumachen.

Im Gegenteil: Der Weltpokalsieger wurde sogar von Borussia Dortmund (2:0 beim 1. FC Köln) überholt und ist nun nur noch Dritter. Dabei stellte der BVB erneut seine Stärke in der Fremde unter Beweis und feierte den siebten Sieg im achten Auswärtsspiel. "Jetzt wissen wir, dass mehr drin ist als Platz drei", betonte Borussia-Manager Michael Meier.

Seinen Platz im Spitzenquartett bestätigte auch der 1. FC Kaiserslautern durch den 3:0-Erfolg gegen den SC Freiburg. Der FCJ beendete seine schwarze Serie von vier Heimniederlagen in Folge gegen die Breisgauer nicht zuletzt dank Miroslav Klose. Der Stürmer setzte mit seinem zweiten "Doppelpack" (31./52.) innerhalb von zwei Wochen erneut ein deutliches Zeichen in Richtung DFB-Teamchef Rudi Völler.

Keine Panik im Breisgau: "Schon größere Probleme bewältigt"

Bei den Breisgauern herrscht trotz der jüngsten Niederlagenserie keine Panik. "Wir haben . Wir müssen uns bis Weihnachten eben ein bisschen durchlügen", meinte Freiburgs Coach Volker Finke angesichts des Uefa-Cup-Rückspiels am Donnerstag gegen Feynoord Rotterdam (Hinspiel: 0:1).

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Derby-Feeling: Der Hamburger Milan Fukal (re) bejubelt seinen Treffer zum 2:0. Tomas Ujfalusi (l) und Roy Präger (M) freuen sich mit

HSV gewinnt Stadtderby

Etwas Luft im Tabellenkeller verschaffte sich der Hamburger SV nach dem 4:3 im torreichsten Stadtderby aller Zeiten gegen den FC St. Pauli. Borussia Mönchengladbach holte dank Marco Küntzels Treffer in der 89. Minute einen wichtigen Punkt beim VfB Stuttgart. Dagegen gehen Energie Cottbus nach dem 0:1 bei 1860 München und der 1. FC Nürnberg nach der 0:3-Heimpleite gegen Schalke 04 schweren Zeiten entgegen. Nürnberg muss im nächsten Spiel bei Leverkusen zudem auf Tomasz Kos verzichten, der die Gelb-Rote Karte sah. Länger fehlen wird den Franken Marek Nikl, der wegen absichtlichen Handspiels auf der Torlinie mit der Roten Karte bestraft wurde.

Ulrike Lange, sid


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Zuletzt geändert am 2. Dezember 2001 19:55 von to

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