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Die Serie der Gewalttaten hatte am Samstagabend kurz vor Mitternacht auf einem von Hunderten junger Israelis besuchten Platz vor einer Einkaufspassage im Zentrum von West-Jerusalem begonnen. Dort sprengten sich zwei Selbstmordattentäter gleichzeitig in die Luft. Der Explosionsdruck war so groß, dass die Attentäter acht Israelis mit in den Tod rissen. Zwei der 180 zum Teil lebensgefährlich Verletzten starben später in Krankenhäusern Jerusalems. Wenige Minuten nach dem Anschlag explodierte in einer Seitenstraße eine Autobombe und löste zusätzliche Panik unter den Passanten und den Rettungsmannschaften aus.

Schreckliche Bilder boten sich den Augenzeugen

Zwölf Stunden später zündete ein palästinensischer Extremist in einem Linienbus in der nord-israelischen Hafenstadt Haifa den um seinen Leib geschnallten Sprengsatz und tötete dabei 15 Israelis und sich selbst. Es war der bisher schwerste Terroranschlag in Haifa. 40 Fahrgäste wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Augenzeugen beschrieben grauenhafte Szenen und berichteten, der Bus sei durch die Wucht der Explosion in die Luft geflogen und völlig zerstört worden. "Ich sah Menschen durch die Luft fliegen", berichtete ein Augenzeuge. "Überall lagen Körperteile herum, meine Frau fiel in Ohnmacht, weil sie solche schrecklichen Dinge sah," schilderte ein anderer.

US-Vermittler Anthony Zinni, der am Mittag den Ort des Anschlags in Jerusalem besuchte, sprach von dem "abgrundtiefsten Bösen, das man sich vorstellen kann". Dennoch rief er beide Seiten dazu auf, ihre Friedensbemühungen nicht aufzugeben: "Wir müssen in dieser Angelegenheit vereint bleiben, wir müssen dies hier bekämpfen." Aufgebrachte Passanten beschimpften Zinni und riefen, er solle in die USA zurückreisen. Auch Scharon forderten die Demonstranten in Sprechchören zum Rücktritt auf. Ausnahmezustand im Autonomiegebiet weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 2. Dezember 2001 20:36 von jo

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