IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Di 04.12.2001

 Nachrichten

   vom 04.12.01

Abkommen für Kabul unterschriftsreif?
Berliner Ampel
vorerst gescheitert

Israel weitet
Luftangriffe aus

Stoiber verneigt sich vor Merkels Comeback
Raketenabwehr-Test war erfolgreich
US-Bohrinsel riss
sich im Sturm los

BMW-Chef Milberg hört überraschend auf
Sex-Hotline zahlte
auch an Anrufer

Wetter: Nikolaus
muss nicht frieren

Karikatur
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Dramatische Rettungsaktion aus der Luft:

US-Bohrinsel riss sich im Sturm los

Anklicken zum Vergrößern

Tel Aviv/Nikosia/Kairo - In einer dramatischen Rettungsaktion aus der Luft sind am Dienstag im Mittelmeer alle 84 Öl-Arbeiter von einer abgetriebenen US-Bohrinsel geholt worden.

Die Bohrinsel "Singapur" der US-Firma Santa Fe mit Sitz in Dallas hatte sich nach Angaben aus der Hafenstadt Suez bei einem schweren Sturm in der Nacht zum Dienstag vor der ägyptischen Küste losgerissen und war in Richtung Israel getrieben. "Die Wellen waren zum Teil bis zu 20 Meter hoch", berichtete ein ägyptischer Augenzeuge.

Arbeiter nach Haifa gebracht

Nach Angaben der Polizei auf der Insel Zypern, die sich zusammen mit Soldaten der britischen Luftwaffe an der Rettungsaktion per Hubschrauber beteiligte, nahmen zunächst ein italienisches und zwei amerikanische Schiffe die 84 Arbeiter auf. Anschließend seien die Geretteten in die israelische Hafenstadt Haifa gebracht worden. Ein britischer Soldat vom Stützpunkt Episkopi an der Südküste Zyperns erklärte, die Rettungsaktion sei durch Sturm und starken Regen erschwert worden.

Bohrinsel drohte zu sinken

Die Bohrinsel lag am Dienstagmittag zunächst mehr als 50 Kilometer vor der Küste bei der nordisraelischen Stadt Hadera. Anschließend sei die Plattform weiter in Richtung Libanon abgetrieben, hieß es. Nach israelischen Angaben drohte die Bohrinsel zu sinken.

In der Nacht zum Dienstag war ein für diese Jahreszeit typischer Sturm über den Norden Ägyptens gerast, der im Volksmund "El Meknessa" (Kehrbesen) genannt wird, weil er Autos und Strommasten hinweg fegen kann. Der ägyptische Hafen von Nuweiba war am Montag wegen des Sturmes geschlossen worden.

dpa - Grafik: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 4. Dezember 2001 15:06 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum