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Zeitung: Bin Laden plante "schmutzige Atombombe"

US-Regierung warnt erneut vor Anschlägen

Washington - Die US-Regierung hat zum dritten Mal seit den Terroranschlägen vom 11. September vor möglichen neuen Terroranschlägen gewarnt. Sie bestritt jedoch, dass die Warnung in Zusammenhang mit Presseberichten stehe, wonach Terroristenführer Osama bin Laden mit der Herstellung einer "schmutzigen Atombombe" wesentlich weiter gekommen sei als bisher angenommen.

Der Umfang und die Natur der Drohungen, die US-Behörden in aller Welt auffingen und analysierten, habe ein Niveau erreicht, das die neue Warnung nötig mache, sagte der Chef der Behörde für Heimatschutz, Tom Ridge, am Montag im Weißen Haus. Die Warnung basiere auf "glaubhaften" Drohungen.

Mit der Warnung werden 18 000 Polizisten im ganzen Land in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Ridge forderte die Menschen in den USA auf, besonders wachsam zu sein und ungewöhnliche Vorkommnisse sofort zu melden. Je mehr Zeit seit den Terroranschlägen vom 11. September verstreiche, desto mehr ließe die Wachsamkeit nach, sagte Ridge. "Das können wir uns nicht leisten."

Konventionelle Bombe mit radioaktivem Material

Unterdessen berichtete die "Washington Post", dass US- Geheimdienste Erkenntnisse hätten, wonach Bin Laden den Bau einer "schmutzigen Atombombe" weiter vorangetrieben habe. Dies hätten auch Befragungen festgenommener El-Kaida-Mitglieder ergeben, berichtete die Zeitung am Dienstag. Im Gegensatz zu echten Atombomben findet bei der Explosion einer "schmutzigen Atombombe" keine Kernspaltung statt. Vielmehr wird eine konventionelle Bombe genutzt, um radioaktives Material zu verbreiten.

Tom Ridge sagte in einem Interview des US-Fernsehsenders CNN, es sei schon lange bekannt, dass Bin Laden an der Entwicklung aller möglichen Waffen interessiert war. So seien Informationen über Atombomben in Verstecken der Terrororganisation El Kaida gefunden worden. Die meisten davon seien aber leicht aus dem Internet zu erhalten gewesen, sagte Ridge. Dies sei aber nicht der Grund dafür gewesen, dass die US-Regierung zum dritten Mal seit dem 11. September vor möglichen neuen Terroranschlägen gewarnt habe.

Mann mit mysteriösem Kanister

Nach Angaben der "Post" haben US-Geheimdienste Erkenntnisse darüber, dass ein Bin-Laden-Mitarbeiter im vergangenen Jahr bei einem Treffen einen Kanister schwenkte, der angeblich radioaktives Material enthielt. Die US-Regierung bat daraufhin nach Angaben der Zeitung im vergangenen Monat mehrere verbündete Regierungen festzustellen, ob der Mann in ihre Länder eingereist sein könnte.

dpa


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Zuletzt geändert am 4. Dezember 2001 15:36 von aj

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