IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 05.12.2001

 Nachrichten

   vom 05.12.01

Bonn-Konferenz für Afghanistan am Ziel
Filmstarts: Kino im Zeichen des "A"
Rot-rote Koalition ab 2002 in Berlin?
Neuer Virus "Goner" verbeitet sich rasch
Arbeitslosenzahl
weiter gestiegen

Gang zum Hausarzt
soll sich lohnen

NASA: Neuer Anlauf für Raumfähre
Acht Verletzte bei Explosion in Israel
Viagra soll lustlose Tiger munter
Glühwein-Wetter
am Wochenende

Karikatur
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

"Terror-Doktor" Eiman el Sawahiri angeblich schwer verletzt:

Verluste bei El Kaida nach US-Angriff

Anklicken zum Vergrößern
Anti- Taliban- Kämpfer beobachten US-Luftangriffe in der Region um den Höhlenkomplex Tora Bora, in dem Bin Laden vermutet wird.

Kabul/Washington - Anti-Taliban-Kämpfer und US-Kampfflugzeuge haben Medienberichten zufolge Taliban- Stellungen bei dem Höhlenkomplex Tora Bora angegriffen. Ein aus der Sowjet-Ära stammender Panzer habe Stellungen beschossen, die gleichzeitig von den USA bombardiert worden seien, berichtete der Fernsehsender CNN am Mittwoch.

Das Feuer sei mit leichten Waffen erwidert worden. Der paschtunische Stammeschef Hamid Karsai sagte, er hoffe, bald auch die letzte Taliban-Bastion Kandahar im Süden einnehmen zu können. Ein Paschtunenführer berichtete, Taliban-Funktionäre aus Kandahar hätten für den Fall einer Kapitulation um Sicherheitsgarantien gebeten.

Bin Laden in Verstecken vermutet

Bei Tora Bora hätten Anti-Taliban-Kämpfer einige zuvor von Taliban gehaltenen Gebiete eingenommen, sagte Befehlshaber Hasrat Ali der Nachrichtenagentur Reuters über Satelliten- Telefon. "Sie zogen sich kampflos aus diesen Gebieten zurück." Es wird vermutet, dass Bin Laden im 55 Kilometer südlich von Dschalalabad gelegenen Tora Bora über unterirdische Verstecke verfügt.

Anklicken zum Vergrößern
Eiman el Sawahiri

In den vergangenen zwei Tagen seien bei US-Bombenangriffen zwölf Mitglieder der El-Kaida-Organisation des Moslem-Extremisten Osama bin Laden getötet worden, sagte Ali. Nicht bestätigen könne er, ob sich der ägyptische Bin-Laden-Berater Eiman el Sawahiri unter den Opfern befinde. "Nach meinen Informationen haben sich sowohl er als auch Osama während der Angriffe in Tora Bora aufgehalten", sagte Ali.

Bis vor die Tore Kandahars

Nach Angaben Karsais sind Anti-Taliban-Kämpfer auch bis vor die Tore Kandahars im Süden vorgerückt. Mit den Verteidigern der belagerten Stadt werde verhandelt. "Einige Taliban haben uns angerufen. Wir versuchen ihnen so viel Zeit wie möglich zu geben. Wir wollen Blutvergießen vermeiden", sagte Karsai. Er äußerte sich, kurz bevor er bei der Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn als künftiger Chef der afghanischen Übergangsregierung benannt wurde.

Ein paschtunischer Stammesführer aus Quetta, der nicht namentlich zitiert werden wollte, sagte Reuters, ranghohe Taliban-Funktionäre aus Kandahar hätten Kontakt mit ihm aufgenommen. Sie wollten Sicherheitsgarantien für den Fall einer Kapitulation. "Sie sagten, sie seien bereit zu kapitulieren. Ich habe ihnen gesagt, sie sollten ein bis zwei Tage warten."

Bush: Chancen verbessert

US-Präsident George W. Bush sagte dem amerikanischen Fernseh-Sender ABC, die Chance Bin Laden zu finden, hätten sich nach den Niederlagen dessen Taliban-Unterstützer verbessert. Auf die Frage, ob er Bin Laden tot oder lebendig fassen wolle, sagte Bush: "Das ist mit egal." Was die Menschen wissen müssten sei, "dass wir unseren Job zunächst in Afghanistan erfüllen. Und dann können wir andere Gelegenheiten finden den Terrorismus auszurotten".

Reuters - Foto: dpa, Archiv


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 5. Dezember 2001 13:43 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum