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Bundeswehr hat ihren Aktionsradius seit der Einheit ausgedehnt:

Chronik von Somalia bis Afghanistan

Berlin - Deutsche Soldaten werden sich nach dem Willen von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nun vermutlich auch an einer UN-Friedenstruppe in Afghanistan beteiligen. Es wäre nicht der erste Einsatz fern der Heimat: Seit der deutschen Einheit hat die Bundeswehr ihren Radius konsequent ausgedehnt. Im Folgenden eine Chronologie:

Januar bis Herbst 1991:

Alpha-Jets der Bundeswehr werden während des Golfkriegs ins osttürkische Erhac nahe der Grenze zu Irak verlegt.

Juni 1991:

Mit zwei Hubschraubern und einem Transall-Transportflugzeug unterstützt die Bundeswehr bis 1996 die Arbeit von UN-Inspektoren in Irak.

November 1991 bis November 1993:

Deutsche Sanitätssoldaten arbeiten in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh in einem Krankenhaus für UN-Personal.

Februar bis Juli 1992:

Minensuchboote der Bundesmarine helfen nach Ende des Golfkriegs bei der Minenräumung im Persischen Golf.

Juli 1992 bis Mai 1996:

Die Marine beteiligt sich an der Überwachung der UN-Blockade gegen Serbien und Montenegro.

Juli 1992 bis Januar 1996:

Transportmaschinen der Luftwaffe beteiligen sich erstmals an den Versorgungsflügen nach Sarajevo.

Dezember 1992:

Die Bundesregierung beschließt eine Beteiligung der Bundeswehr an der UN-Mission in Somalia. Im März 1994 verlassen die letzten deutschen Soldaten Somalia.

März 1993 bis Mitte 1994:

Die Bundeswehr unternimmt zusammen mit den USA und Frankreich nächtliche Hilfsflüge für Bosnien-Herzegowina.

April 1993:

Die NATO beginnt mit der Durchsetzung des Flugverbotes über Bosnien. Damit nehmen auch deutsche Besatzungsmitglieder indirekt an Kampfeinsätzen teil, da die AWACS-Aufklärungsflugzeuge im Konfliktfall als Feuerleitstellen dienen.

Anfang September 1995:

Die im Rahmen der europäischen Einsatztruppe in Italien stationierten deutschen ECR-Tornados sind erstmals an einem Militärangriff der NATO gegen die bosnischen Serben beteiligt.

Dezember 1995:

Der Bundestag beschließt die Teilnahme an der internationalen Friedenstruppe IFOR für Bosnien. Die Bundeswehr beteiligt sich mit etwa 4000 Soldaten.

16. Oktober 1998:

Der Bundestag stimmt der deutschen Beteiligung an NATO-Luftangriffen zu, mit denen eine humanitäre Katastrophe im Kosovo und eine Destabilisierung der Balkan-Region durch die Regierung von Slobodan Milosevic verhindert werden soll. Die Bundeswehr stellt 14 Tornados und 500 Soldaten zur Verfügung.

25. Februar 1999:

Der Bundestag stimmt einem Bundeswehreinsatz zur militärischen Umsetzung eines Kosovo-Friedensabkommens oder zur Evakuierung der OSZE-Beobachter zu.

24. März 1999:

Die NATO beginnt mit ihren Luftangriffen gegen Jugoslawien. Die Bundeswehr beteiligt sich von Norditalien aus mit Tornados.

7. Oktober 1999:

Der Bundestag beschließt die Entsendung deutscher Soldaten nach Osttimor. Von ihrem Standort im australischen Darwin aus sind etwa 80 Soldaten an der Evakuierung von Verwundeten beteiligt.

29. August 2001:

Der Bundestag beschließt den Einsatz von deutschen Soldaten in Mazedonien. Etwa 400 Bundeswehrsoldaten beteiligen sich an der auf vier Wochen begrenzten Entwaffnungsaktion "Wesentliche Ernte".

27. September 2001:

Die Bundesregierung stimmt der neuen Mazedonien-Mission "Amber Fox" zu, die insgesamt etwa tausend Soldaten umfasst. Deutschland entsendet etwa 600 und übernimmt erstmals eine Führungsrolle. Ziel ist es unter anderem, internationale Beobachter in Mazedonien zu schützen.

16. November 2001:

Der Bundestag beschließt die Bereitstellung von 3900 Bundeswehrsoldaten am Anti-Terror-Kampf der USA. Die deutsche Truppe soll sich mit ABC-Abwehrkräften, Spezialeinheiten, Sanitätern, einer Marineeinheit und Lufttransportern am Einsatz in der Region von Afghanistan beteiligen.

5. Dezember 2001:

Nach der Einigung der Petersberger Friedenskonferenz stellt Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) eine Beteiligung der Bundeswehr an einer UN-Friedenstruppe für Afghanistan in Aussicht.

AFP

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Zuletzt geändert am 5. Dezember 2001 14:59 von aj

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