IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 05.12.2001

 Nachrichten

   vom 05.12.01

Bonn-Konferenz für Afghanistan am Ziel
Filmstarts: Kino im Zeichen des "A"
Rot-rote Koalition ab 2002 in Berlin?
Neuer Virus "Goner" verbeitet sich rasch
Arbeitslosenzahl
weiter gestiegen

Gang zum Hausarzt
soll sich lohnen

NASA: Neuer Anlauf für Raumfähre
Acht Verletzte bei Explosion in Israel
Viagra soll lustlose Tiger munter
Glühwein-Wetter
am Wochenende

Karikatur
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Hintergrund - Mögliche Zuflucht Bin Ladens:

Die Bergfestung Tora Bora

Die Bergfestung Tora Bora, die als möglicher Aufenthaltsort von Osama bin Laden gilt, wurde in den 80er Jahren von afghanischen Mudschahedin-Rebellen im Kampf gegen die Sowjetarmee genutzt. Damals gab nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Newsweek" auch der amerikanische Geheimdienst CIA Geld für den Bau der rund 50 Kilometer von Dschalalabad entfernten Festung.

Anklicken zum Vergrößern
Anti- Taliban- Kämpfer beobachten den Beschus von El Kaida-Stellungen in der Tora Bora-Region durch die US-Luftwaffe.

"Im Kampf gegen die Sowjets war Tora Bora für die Mudschahedin das Lager mit der besten natürlichen Verteidigung", sagte der ehemalige afghanische Verteidigungsminister Shanawaz Tanai in "Newsweek".

"Schwarzer Staub"

Der Ort mit dem malerischen Namen - auf Deutsch bedeutet Tora Bora jedoch schlicht "schwarzer Staub" - gilt als bombensicher und nahezu uneinnehmbar. Nach Informationen des "Spiegel" sollen sich rund 2000 Kämpfer in der fast 4000 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Festung verschanzt haben. Ehemalige Besucher beschreiben den Stützpunkt als unterirdisches Höhlensystem mit Stromgeneratoren und Belüftungsanlagen, aus der Luft kaum zu erkennen. Massive Bombenangriffe der Amerikaner blieben bislang ohne sichtbaren Erfolg.

Bereits 1999, als Bin Laden spurlos aus Kandahar verschwand, bot Tora Bora nach arabischen Zeitungsberichten dem Terroristen Zuflucht. Bin Laden habe den Ort gewählt, weil er sich dort schon 1989 beim Sturm sowjetischer Truppen auf Dschalalabad verschanzt hatte.

Ausgangsbasis für eine mögliche Flucht

Der Bergbunker könnte für Bin Laden jedoch auch Ausgangsbasis für eine mögliche Flucht werden: Alte Schmugglerpfade führen in das nur rund 30 Kilometer entfernte Pakistan. Dort könnte der meistgesuchte Terrorist der Welt möglicherweise Unterschlupf bei zahlreichen Sympathisanten finden.

dpa - Foto: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 5. Dezember 2001 17:32 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum