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Gerhard Schröder (2.v.r.) zusammen mit Außenminister Joschka Fischer (r) weist den Weg zur feierlichen Unterzeichnung des Dokumentes. Die Führer der vier afghanischen Verhandlungsgruppen (v.l.): Abdul Sirat (Rom- Gruppe), Houmayoun Dscharir (Zypern-Gruppe), Junus Quanooni (Nordallinaz) und Hamed Gailani (Peschawar-Gruppe).

"Dieses Abkommen wird an dem gemessen, was es erreicht hat", erklärte der UN-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi, der die neuntägige Konferenz über zahlreiche Hürden geleitet hat. "Die Situation in Afghanistan ist viel zu komplex für schnelle und einfache Lösungen", erklärte der Vermittler mit Blick auf die langwierigen Verhandlungen, die mehrfach ins Stocken geraten waren.

Noch Lücken in der Besetzung

Nach einer nächtlichen Marathonsitzung billigten alle vier Delegationen das Abkommen und eine bis zuletzt schwierige Kabinettsliste für die gemeinsame Interimsregierung. Die Delegationen hatten sich zuvor auf den Paschtunen-Führer Hamid Karsai als Übergangs-Premier geeinigt. Die Ressorts Äußeres, Inneres und Verteidigung gehen an die Nordallianz. Die Regierungsbildung gestaltete sich noch einmal schwierig, weil die von den Delegationen getroffene Vorauswahl von 150 Kandidaten auf 29 Regierungsmitglieder eingeschränkt werden musste. Allerdings weist die Besetzung der Ressorts noch einige Lücken auf. UN-Sprecher Ahmad Fausi begründete dies damit, dass zu einigen Personen noch kein Kontakt aufgenommen werden konnte.

Karsai wird provisorischer Regierungschef

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Sajed Hamid Karsai

Provisorischer Regierungschef für zunächst sechs Monate wird der paschtunische Stammesführer Sajed Hamid Karsai. Die Nordallianz, die ihre Regierungsgewalt in Kabul am 22. Dezember an das Interimskabinett abgibt, erhielt die Schlüsselressorts für Verteidigung (Mohammed Fahim), Äußeres (Abdullah) und Inneres (Junus Kanuni). Dem Kabinett gehören auch zwei Frauen an: Sima Samar ist für Frauenfragen, Suhaila Seddiki für das Gesundheitswesen zuständig.

Umfassende humanitäre Hilfe

Das vereinbarte Rahmenwerk für den Übergang Afghanistans zu einer Demokratie schafft die Voraussetzungen für die Aufnahme umfassender humanitärer Hilfe für Afghanistan. In Berlin sollte dazu am Nachmittag eine Konferenz von 15 Geberstaaten beginnen.

Die Interimsregierung soll nach den Bestimmungen des Petersberger Abkommens am 22. Dezember die politische Verantwortung für Afghanistan von der bisher faktisch allein regierenden Nordallianz übernehmen. Dieses Bündnis von sieben Parteien hat mit Unterstützung amerikanischer Luftangriffe vor drei Wochen das islamisch-fundamentalistische Taliban-Regime aus Kabul vertrieben.

AP - Fotos: AP, dpa, Archiv

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Zuletzt geändert am 5. Dezember 2001 12:39 von aj

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