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Do 06.12.2001
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2:2 gegen Feyenoord reichte nichtTapfere Freiburger gescheitertFreiburg - Der Sportclub Freiburg ist am größten Erfolg seiner 97-jährigen Vereinsgeschichte vorbei geschrammt: Trotz einer 2:0-Führung verpasste die Mannschaft von Trainer Volker Finke im Drittrunden-Rückspiel durch ein 2:2 (1:0) gegen Feyenoord Rotterdam am Donnerstagabend das Achtelfinale im UEFA-Pokal. Jung- Nationalspieler Sebastian Kehl hatte den Fußball-Bundesligisten in der 22. Minute in Führung gebracht und die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel egalisiert.
Die 18 600 Zuschauer im ausverkauften Dreisamstadion jubelten erneut, als der Georgier Levan Kobiaschwili mit einem verwandelten Foulstrafstoß auf 2:0 (49.) erhöhte. Doch der europäische Traum platzte mit dem Zaubertor von Pierre van Hooijdonk, der in der 57. Minute einen Freistoß direkt verwandelte. Leonardo (86.) machte für den niederländischen Vizemeister alles klar. Freiburg mit besserem Start Die offensiv eingestellten Breisgauer erwischten in einem gutklassigen EC-Spiel den besseren Start und setzten gleich in der ersten Viertelstunde drei Achtungszeichen: Zwei Mal stürmte der Georgier Alexander Iaschwili frech in den gegnerischen Strafraum (5./15. Minute), doch seine Flanken gingen an Freund und Feind vorbei ins Leere. Sein Landsmann Levan Zkitischwili scheiterte mit einem Schuss vom rechten Strafraumeck nur knapp (9.) Beim dritten Versuch des überragenden Iaschwili "klingelte" es dann. Der Georgier setzte sich einmal mehr geschickt durch, und Kehl bedankte sich für die Musterflanke mit dem Führungstreffer: Bei seinem Linksschuss aus drei Metern hatte Feyenoord-Torhüter Edwin Zoetebier keine Chance. Danach war der Sportclub dem 2:0 näher als der niederländische Vizemeister dem Ausgleich. Ein Kopfball von Pierre van Hooijdonk (38.) sollte vor der Pause die einzige nennenswerte Aktion des 14-maligen holländischen Meisters bleiben. Taktisch klug und in der Abwehr ziemlich sicher Finke musste auf Adel Sellimi sowie die Langzeit-Verletzten Daniel Schumann und Oumar Kondé verzichten. Dafür kehrte Boubacar Diarra, der Manndecker aus Mali, nach seinem Jochbeinbruch in die Mannschaft zurück. Für den angeschlagenen Ghanaer Ibrahim Tanko musste schon nach 19 Minuten der Franzose Abder Ramdane einspringen. Die Holländer, die mit sieben aktuellen Nationalspieler antraten, blieben bei Kontern stets kreuzgefährlich, aber die Freiburger agierten taktisch klug und standen in der Abwehr zumeist ziemlich sicher. Die erste gute Torgelegenheit der Gäste vereitelte SC-Keeper Richard Golz, der sich bei einem Fernschuss von Kapitän Paul Bosvelt (51.) mächtig strecken musste. Nach dem Anschlusstreffer bekam Feyeonoord zwar Oberwasser, aber auch die Freiburger hätten durch Iaschwili, Ramdane und den eingewechselten Coulibaly noch für die Sensation sorgen können. dpa |
Diese Umfrage gibt es nicht mehrDonnerstag, 15. Januar 2004, © RZ-Online GmbH | ||||||||||||||
Zuletzt geändert am 6. Dezember 2001 22:48 von tea