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Zinsen bleiben wie erwartet unverändert - EZB:

Aufschwung in Euroland stärker als in USA

Frankfurt/Main - Der wirtschaftliche Aufschwung im Euro- Gebiet wird nach Meinung der Europäischen Zentralbank (EZB) 2002 stärker ausfallen als in den USA. Zwar werde das Wachstum zum Jahresbeginn noch sehr schwach sein, im weiteren Verlauf allerdings wieder zwei Prozent erreichen, betonte EZB-Präsident Wim Duisenberg am Donnerstag nach der Ratssitzung in Frankfurt.

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Fast offenbar keine Zinssenkung ins Auge: EZB-Chef Wim Duisenberg.

Der Notenbankchef gab allerdings keine Signale, dass die europäischen Währungshüter demnächst erneut eine Zinssenkung ins Auge fassen. Nach der Rücknahme des zentralen Leitzinses um 0,5 Punkte auf 3,25 Prozent vor vier Wochen sei das nun erreichte Zinsniveau angemessen, sagte Duisenberg. Damit dürften die aktuellen Leitzinsen bis in das neue Jahr hinein unverändert bleiben.

Die optimistischen Konjunkturerwartungen in Europa begründete der EZB-Präsident mit den deutlich sinkenden Ölpreisen und einem generellen Rückgang der Inflationsrate. Dies dürfte die Kaufkraft der Konsumenten und damit die Binnennachfrage stärken. Auch die jüngste Entwicklung an den Finanzmärkten deuteten eine optimistische Grundstimmung der Anleger für günstige Wachstumsperspektiven an.

Inflationrate 2002 unter der Warnschwelle?

Der EZB-Rat geht fest davon aus, dass die durchschnittliche Inflationsrate in Euroland 2002 deutlich unter die vorgegebene Warnschwelle von zwei Prozent zurückgeht. Als Zielgröße für die zulässige Ausweitung der Geldmenge M3 hat die Notenbank auch für das kommende Jahr den Wert von 4,5 Prozent fortgeschrieben. Die jüngste Ausweitung im Zeitraum August bis Oktober um 6,8 Prozent dürfe nicht überbewertet werden, sagte Duisenberg. Auf Grund der Unsicherheiten nach den Terroranschlägen hätten die Investoren ihr Kapital in kurzfristige Finanztitel angelegt, was sich nun im Geldmengenaggregat M 3 negativ bemerkbar mache.

Keine Komplikationen bei Euro-Umtausch erwartet

Der bevorstehende Umtausch der nationalen Währungen in Euro- Bargeld zum Jahreswechsel wird nach Einschätzung des EZB- Vizepräsidenten Christian Noyer ohne größere Komplikationen über die Bühne gehen. Auch sei nicht mit einer nennenswerten Zunahme der Verbraucherpreise zu rechnen. Die bessere Vergleichbarkeit der Preise in Europa werde sogar den Wettbewerb intensivieren. Dies sei zum Vorteil der Konsumenten und unterstütze zusätzlich die Stabilitätspolitik der EZB, sagte Duisenberg.

Auf der vorletzten EZB-Sitzung in diesem Jahr hat der Rat auch den Haushalt der Zentralbank für 2002 abgesegnet. Dabei ist vorgesehen, das Personal um drei Prozent auf knapp 1150 Beschäftigte anzuheben.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 6. Dezember 2001 17:52 von aj

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