IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Do 06.12.2001

 Nachrichten

   vom 06.12.01

Taliban-Füher gibt Kandahar auf
Pleite-Rekord
in Deutschland

Lebenslang für Alexandras Mörder
Raumfähre startet mit neuer ISS-Besatzung
Dunkle Materie direkt
im All beobachtet

Arafat stößt auf heftigen Widerstand
EU will unerbetene Werbemails verbieten
Stefan Raab: Für Moldawien bei Olympia
Wochenend-Wetter ruhig und sonnig
Karikatur
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Eine Woche Verspätung - Strenge Sicherheitsmaßnahmen:

US-Raumfähre startet mit neuer ISS-Besatzung

Houston - Mit einwöchiger Verspätung ist die US-Raumfähre "Endeavour" zur internationalen Weltraumstation ISS gestartet. Nach zwei abgesagten Startversuchen hob die Fähre mit sieben Raumfahrern an Bord am Mittwoch um 23.19 Uhr MEZ von Cape Canaveral im Staat Florida ab. Bei dem ersten Flug einer Raumfähre seit den Terroranschlägen am 11. September galten ungewöhnlich strenge Sicherheitsvorkehrungen.

Anklicken zum Vergrößern

An Bord der "Endeavour", die am Freitag an die ISS andocken soll, befindet sich die neue Besatzung der Raumstation: die beiden Amerikaner Carl Walz und Daniel Bursch sowie der russische Kommandant Juri Onufrienko. Sie sollen bis Mai im All bleiben und lösen den bisherigen amerikanischen Kommandanten Frank Culbertson sowie die beiden Russen Wladimir Deschurow und Michail Tjurin ab, die seit August auf der ISS leben. Für den 40-jährigen Luftwaffenoberst Onufrienko ist es nicht der erste Aufenthalt im All: Er verbrachte schon 1996 sechs Monate an Bord der russischen Raumstation "Mir".

Probleme mit einem Gummisiegel

Der Start der "Endeavour" war ursprünglich für Donnerstag vergangener Woche angesetzt, wurde dann aber wegen Problemen mit einem Gummisiegel an der Raumstation verschoben. Die ISS-Besatzung entfernte am Montag bei einem Außenbordeinsatz den vermutlich von einem russischen Raumtransporter zurückgelassenen Gummiring, der die Lukendeckel blockierte. Am Dienstag vereitelte dann schlechtes Wetter den zweiten Startversuch.

Mehr als 6000 US-Fähnchen

Link:

http://spaceflight.nasa.gov

In der Ladung der "Endeavour" befinden sich auch mehr als 6.000 US-Fähnchen, die nach dem Ende der elftägigen Mission an Angehörige von Opfern der Anschläge vom 11. September verteilt werden sollen. Wegen möglicher neuer Anschläge wurden die Sicherheitsvorkehrungen um die Startrampe drastisch verschärft. Kampfflugzeuge, Hubschrauber und Sondereinheiten sicherten das Gelände in Florida. Die Flugverbotszone um Cape Canaveral wurde auf einen Umkreis von 56 Kilometern ausgeweitet. Ein Kleinflugzeug, das versehentlich in die Zone flog, wurde von F-15-Kampfjets abgefangen und zum nächsten Flughafen geleitet.

AP - Foto: AP


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 6. Dezember 2001 14:01 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum