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Do 06.12.2001

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Geballte Feuerkraft auf Tunnel- und Höhlenverstecke

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US- Marineinfanteristen unterstützten die auf Kandahar vorrückenden Anti-Taliban-Einheiten

Die US-Luftwaffe richtete am Donnerstag ihre geballte Feuerkraft auf die Tunnel- und Höhlenverstecke in den Bergen südlich von Dschalalabad, die den El-Kaida-Kämpfern als Unterschlupf dienen sollen. Im 60 Kilometer entfernten Dschalalabad waren noch die Schockwellen nach den Explosionen schwerer Bomben in den Weißen Bergen um den Stützpunkt Tora Bora zu spüren. US-General John Stufflebeem sagte jedoch, mit Flächenbombardements allein könnten die zu allem entschlossenen Kämpfer Bin Ladens nicht besiegt werden.

Kandahar wurde dagegen nach Angaben von Sprechern der Anti-Taliban-Allianz erstmals seit Wochen nicht bombardiert. Am Vortag hatte dort eine fehlgeleitete US-Bombe drei amerikanische Soldaten und fünf Anti-Taliban-Kämpfer getötet und 38 Mann verwundet.

Karsai bot Taliban-Kämpfern Amnestie an

Der designierte Chef der auf dem Petersberg bei Bonn am Mittwoch früh vereinbarten afghanischen Interimsregierung, Hamid Karsai, bot den Taliban-Kämpfern unterdessen eine Amnestie an. Karsai sagte in einem per Satellitentelefon geführten AP-Interview, sein Amnestieangebot gelte nicht für Mullah Omar. Berichte, er habe auch dem Taliban-Chef Amnestie angeboten, seien falsch, betonte er.

US-Marines beteiligen sich zunehmend

US-Major James Parrington teilte mit, die US-Marineinfanteristen in Südafghanistan beteiligten sich zunehmend an offensiven Operationen. Sie unterstützten die auf Kandahar vorrückenden Anti-Taliban-Einheiten.

Ein ehemaliger Taliban-Funktionär erklärte am Donnerstag, Mullah Omar habe eine Delegation zu Karsai entsandt. Dagegen berichtete die afghanische Nachrichtenagentur AIP, die Taliban-Führung habe sich entschlossen, sich nicht dem designierten Regierungschef zu ergeben. Stattdessen wolle man sich Mullah Nakibullah als Vertreter der Stammesältesten ausliefern.

AP - Fotos: dpa, AP


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Zuletzt geändert am 6. Dezember 2001 16:59 von aj

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