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In diesem Jahr gab es voraussichtlich 32 400 Firmenpleiten, 16 Prozent mehr als 2000. Dies ist der höchste seit 1995. In Westdeutschland stieg die Zahl sogar um ein Viertel auf 22 500 Fälle.

Finanzierungsprobleme im Mittelstand

Ein Grund für die Misere sind nach Einschätzung Rödls - neben dem wirtschaftlichen Abschwung - die Finanzierungsprobleme im Mittelstand. Bei sinkenden Erträgen sei es vielen Firmen nicht möglich, ihre Eigenkapitalausstattung zu verbessern. Etwa zwei Drittel der mittleren und kleinen Unternehmen verfügen über einen Eigenkapitalanteil von höchstens 20 Prozent der Bilanzsumme. "Bei einem Anteil von weniger als 20 Prozent ist ein Unternehmen nicht gut finanziert", sagte Rödl.

Dienstleistungsfirmen aus den alten Bundesländern sowie die ostdeutsche Baubranche zeigten sich am schwächsten: Rund 10 000 Dienstleister standen in Westdeutschland vor dem Aus, das entspricht einem Anteil von 40 Prozent der westdeutschen Unternehmenspleiten. Im Osten schlossen rund 4000 Baufirmen die Tore, bei 9900 Firmenpleiten insgesamt.

Gründungsboom gebremst

Die Zahl der Insolvenzen stieg im Westen mit 24 Prozent deutlicher als in Ostdeutschland (plus 1 Prozent). Doch das Insolvenzrisiko ist in den neuen Bundesländern noch immer am höchsten. In Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kamen auf 10 000 Betriebe 300 (Brandenburg) bis 338 (Sachsen-Anhalt) Pleiten. Am besten standen Bayern und Baden-Württemberg (je 126 Fälle) und Hessen (137) da.

Auch der Gründungsboom ist nach Einschätzung von Creditreform gebremst. Die Zahl der Firmenanmeldungen sank in Westdeutschland um 8,1 Prozent auf 639 000. In Ostdeutschland wagten sich mit 119 000 Anmeldungen 13,1 Prozent weniger Jungunternehmer an den Start als im vergangenen Jahr. Am häufigsten wurden Dienstleistungsfirmen gegründet.

Immer mehr Bürger nutzen neues Insolvenzrecht

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen stieg sprunghaft um ein Drittel auf 13 600 Fälle. Immer mehr Bürger nutzen nach Angaben Rödls das neue Insolvenzrecht, das seit 1999 unter bestimmten Auflagen einen Schuldenerlass ermöglicht.

dpa - Foto (bearbeitet): Archiv

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Zuletzt geändert am 6. Dezember 2001 16:32 von aj

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