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Fr 07.12.2001

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Rechtsstreit um Programm zum Entschlüsseln geht weiter:

Darf man ran an die DVD?

San Francisco - Der Rechtsstreit um das Computerprogramm zur Entschlüsselung von DVDs geht weiter. Nachdem Anfang des Monats ein Berufungsgericht in San Jose gegen die klagende Filmindustrie entschieden hatte, gab ihr in der vergangenen Woche nun ein Gericht in New York in einem ähnlichen Prozess Recht.

In Kalifornien rief nun die Vereinigung, die die Lizenz zur Verschlüsselung von DVDs vertritt (DVD CCA), das Oberste Gericht des Staates an, um die Aufhebung des Urteils des Berufungsgericht zu erreichen.

"Sozialer Wert von DeCSS fragwürdig"

Ein Berufungsgericht in New York entschied einstimmig im Sinne der Hollywood-Studios, wonach Links (Verweise) auf Web-Sites mit der Entschlüsselungssoftware DeCSS ungesetzlich sind. Das Berufungsgericht in Kalifornien fand hingegen, dass eine Web-Site mit Links auf das Programm als Ausdruck der Redefreiheit zu werten sei, die durch den Ersten Zusatz zur US-Verfassung geschützt sei. Der soziale Wert von DeCSS sei "zwar fragwürdig, nichts desto trotz ist es eine freie Meinungsäußerung".

"Prozesse erreichen größere Aufmerksamkeit für das Programm"

 Links zum Thema 

DVD CCA

Electronic Frontier Foundation

InfoSeite zu DeCSS

Dem mochte sich die Filmindustrie nun gar nicht anschließen und reichte Berufung gegen das Urteil ein. Die DVD CCA erklärte, der Bezug auf die Verfassung sei völlig unangemessen, ignoriere die Entscheidungen des Gesetzgebers und vieler Gerichte. Robin Gross, ein Anwalt der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF), die die Beklagten unterstützt, sagte, DeCSS sei im Internet für jeden leicht verfügbar, und das einzige, was die Prozesse erreicht hätten, sei eine erhöhte Aufmerksamkeit für diese Software.

AP


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Zuletzt geändert am 7. Dezember 2001 13:54 von mwege

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