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Fr 07.12.2001

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Ackermann verpasst dritten Saisonsieg
Weltmeister Baacke in die Rehaklinik: "Schritt nach vorn"

Kombinations-Weltcup in Zakopane: Nur 33 Zentimeter fehlen

Ackermann verpasst dritten Saisonsieg

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"Adler" Ronny Ackermann im Pech

Zakopane - Kombinierer Ronny Ackermann hat seinen dritten Saisonsieg im Olympia-Winter nur um einen halben Meter verpasst.

Der 24-Jährige aus Oberhof belegte am Freitag beim Weltcup im polnischen Zakopane Platz zwei und verteidigte damit nach vier Saison-Wettbewerben seine Führung im Gesamtweltcup. Ackermann musste sich nach 10 km Langlauf mit Massenstart und zwei Sprüngen mit 233,3 Punkten nur dem Gesamtweltcup-Sieger Felix Gottwald (Österreich/233,7) knapp geschlagen geben. Wäre Ackermann, der nach Platz fünf im Langlauf 121,5 und 117 m erzielte, nur einen halben Meter weiter gesprungen, hätte er ganz oben auf dem Siegerpodest gestanden.

Zum Weiten-Pech hinzu kam bei Minustemperaturen auch eine Zitterpartie auf dem Bakken. Nachdem der vor ihm gestartete US- Amerikaner Todd Lodwick gestürzt war, ließ die Jury Ackermann lange warten. Mal sprang die Ampel auf Rot, mal auf Grün. "Normalerweise kommt nach einem Sturz immer ein Vorspringer, aber diesmal war sich die Jury wohl nicht einig. Das war für mich ziemlich verwirrend", ärgerte sich Ackermann, der zudem im Springen technische Fehler ausgemacht hatte. "Damit bin ich nicht zufrieden, ich habe momentan Probleme mit dem linken Ski. Aber der zweite Platz ist ein guter Platz, darüber bin ich glücklich." In der Weltcup-Gesamtwertung verkürzte Titelverteidiger Felix Gottwald mit nun 435 Punkten den Rückstand auf Ackermann (470).

"Es war ein reeller Wettkampf, und es ist gut gelaufen

Neben Ackermann überzeugten auch die anderen deutschen Kombinierer: Sebastian Haseney (Zella-Mehlis) wurde Sechster, Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) Neunter. Weltcup-Punkte sammelten auch Marcel Höhlig (Oberhof) als 18., Georg Hettich (Schonach) als 20. sowie Jens Gaiser (Mitteltal-Obertal) und Jens Deimel (Winterberg) als gemeinsame 22.

Bundestrainer Hermann Weinbuch war nach der Windlotterie beim Weltcup in Lillehammer froh über faire Bedingungen. "Es war ein reeller Wettkampf, und es ist gut gelaufen, auch wenn für manche etwas mehr drin war. Mit der geschlossenen Mannschaftsleistung bin ich zufrieden." Bereits am Sonntag wird im slowakischen Strbske Pleso der nächste Kombinations-Weltcup ausgetragen.

dpa


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Zuletzt geändert am 7. Dezember 2001 18:07 von tea

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