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Generalbundesanwalt erhebt Anklage gegen mutmaßliche Islamisten:

Anschlag auf Weihnachstmarkt geplant

Karlsruhe - Generalbundesanwalt Kay Nehm hat Anklage gegen eine Frankfurter Gruppe mutmaßlicher Islamisten erhoben, die Ende des vergangenen Jahres einen Sprengstoffanschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt geplant haben sollen. Die Bundesanwaltschaft wirft den fünf Angeschuldigten unter anderem Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor.

Zudem hätten sich vier von ihnen zum Mord und zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion verabredet. Die zu einem internationalen Netzwerk arabischer "Mujahedin" (Gotteskämpfer) gehörende Gruppe muss sich nun vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten.

Waffen und Sprengstoff beschafft

Nach Erkenntnissen der Ermittler hat die Terrorgruppe - vier sind wahrscheinlich algerische Staatsangehörige, einer hat die algerische und die französische Staatsangehörigkeit - spätestens seit Herbst 2000 vor allem im Raum Frankfurt Waffen, Munition und Sprengstoff beschafft und Anschläge geplant. Alle fünf hätten von 1998 an Schulungen in afghanischen El-Kaida-Ausbildungslagern absolviert. "Konkrete Bezüge zu den Anschlägen vom 11. September in den Vereinigten Staaten von Amerika haben sich bisher nicht ergeben", heißt es in der Mitteilung.

Durch Festnahme von vier Mitgliedern verhindert

Der in Straßburg geplante Anschlag konnte laut Bundesanwaltschaft durch die Festnahme von vier Mitgliedern der Gruppe an Weihnachten 2000 verhindert werden. Sie hätten das Attentat bereits seit Wochen intensiv vorbereitet, Routen und Tatorte ausgekundschaftet und bereits mit der Herstellung von Sprengsätzen begonnen. Bei der Durchsuchung zweier konspirativer Wohnungen in Frankfurt seien Chemikalien zur Herstellung von Sprengstoffen gefunden worden, zudem Sprengzünder, Waffen und falsche Papiere.

dpa


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Zuletzt geändert am 7. Dezember 2001 15:33 von aj

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