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Zwei Wahlgänge gescheitert - Reim zieht Kandidatur zurück:

ZDF vertagt Wahl des Intendanten

Mainz - Die Suche nach einem neuen Intendanten für das Zweite Deutsche Fernsehen wird noch einmal eröffnet. Nachdem am Donnerstagabend in zwei Wahlgängen keiner der beiden Kandidaten die notwendige Mehrheit erhalten hatte, beschloss der Fernsehrat am Freitag in Mainz, in einer Findungskommission nochmals nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen. Der Nachfolger des im März ausscheidenden Intendanten Dieter Stolte soll nunmehr erst am 18. Januar kommenden Jahres gewählt werden.

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Wer wird Nachfolger des im März 2002 ausscheidenden ZDF- Intendanten Dieter Stolte? Die Entscheidung wurde auf den 18. Januar vertagt.

Die von der SPD unterstützte NDR-Landesfunkhauschefin Dagmar Reim zog ihre Kandidatur zurück. Damit verblieb vorerst nur der von der Union unterstützte stellvertretende ZDF-Chefredakteur Helmut Reitze als einziger Bewerber im Rennen um die Nachfolge Stoltes.

Reitze hatte am Donnerstagabend in beiden Wahlgängen jeweils 42 Stimmen erhalten, Reim im ersten Wahlgang 34 und im zweiten Wahlgang 35 Stimmen. Für einen Wahlerfolg wäre aber eine Dreifünftelmehrheit von 47 Stimmen erforderlich gewesen. Der Unionsfreundeskreis um den ehemaligen Chefredakteur der CSU-Parteizeitung "Bayernkurier", Wilfried Scharnagl, schlug am Freitagmorgen einen dritten Wahldurchgang vor, konnte sich damit aber nicht gegen die SPD und ihre Anhänger im Fernsehrat durchsetzen.

"Wr müssen uns einigen"

"Wr müssen uns einigen und ich hoffe, wir werden das sehr schnell tun", sagte Scharnagl am Rande der Sitzung. Auch SPD-Generalsekretär Franz Müntefering betonte, der von den Sozialdemokraten dominierte, "rote Freundeskreis" sei zu einer gemeinsamen Lösung bereit. Müntefering lehnte es nach dem Verzicht Reims ab, neue Kandidaten zu benennen. Der Wortführer des SPD-nahen Freundeskreises, der Mainzer Staatskanzleichef Klaus Rüter, sagte, er gehe davon aus, dass auch Reitze bis zum nächsten Wahlgang seine Kandidatur zurückziehen werde. Der stellvertretende ZDF-Chefredakteur sei vom Fernsehrat zweimal eindeutig abgelehnt worden: "Das muss berücksichtigt werden."

Polenz (CDU): "Paketlösung" denkbar

Dagegen betonte der ehemalige CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz, Reitze wäre "ein hervorragender Intendant für das ZDF". In der Findungskommission müsse nun herausgefunden werden, unter welchen Bedingungen eine Wahl des stellvertretenden Chefredakteurs zum Chef des Mainzer Senders möglich wäre. Denkbar sei eine Paketlösung, in die weitere Personalentscheidungen einfließen könnten. Die Amtszeit von ZDF-Intendant Stolte endet am 14. März 2002.

AP - Archivfoto: AP


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Zuletzt geändert am 7. Dezember 2001 12:22 von aj

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