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Mysteriöse Viruserkrankung mit hämorrhagischem Fieber - Ebola?:

38 Tote in Kongo und Gabun

Nairobi/Kinshasa/Libreville - Gesundheitsbehörden in Kongo und Gabun befürchten weiter einen Ausbruch der tödlichen Ebola Seuche. Mindestens 28 Menschen in Kongo und zehn im westafrikanischen Gabun erlagen bis zum Samstag einer mysteriösen Viruserkrankung mit hämorrhagischem Fieber. Mindestens 55 Menschen seien in der kongolesischen Provinz Kasai infiziert, sagte ein Vertreter der Gesundheitsbehörden in der Hauptstadt Kinshasa.

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Ein Mitarbeiter der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte dort jedoch vor Panik. Bis die ersten Testergebnisse aus einem südafrikanischen Labor vorlägen, gebe es keine Beweise für einen Ebola-Ausbruch, sagte Florimond Tshioko. Ein Epidemiologenteam der WHO hat am Samstag die rund 500 Kilometer entfernte Ortschaft Ilebo erreicht. Von dort müssten die Mediziner noch einen rund 80 Kilometer langen Weg zu Fuß und per Boot zurück legen, um die betroffenen Dörfer zuerreichen, hieß es. Dort war vor zwei Wochen der erste Krankheitsfall bekannt geworden. In der selben Provinz waren 1995 bei einem Ebola-Ausbruch in der Stadt Kikwit 265 Menschen gestorben.

Auch im westafrikanischen Gabun, wo in den letzten Tagen mindestens zehn Menschen dem bislang ungeklärten Virus erlagen, versuchen Experten die Krankheit zu klären. Die Mediziner entnahmen bereits mehrere Blutproben von Infizierten, wie ein Sprecher des WHO-Untersuchungsteams dort erklärte. Mit den Ergebnissen wird in den nächsten Tagen gerechnet. In der betroffenen Region um die Ortschaft Mekambo im Nordosten des Landes waren bei einem Ebola-Ausbruch vor fünf Jahren 66 Menschen ums Leben gekommen.

Kein Heilmittel

Erstmals wurde das hochansteckende Virus 1976 nahe des Ebola-Flusses in Kongo identifiziert. Die Krankheit, für die es trotz intensiver Forschung bislang kein Heilmittel gibt, führt in 50 bis 80 Prozent aller Fälle zum Tod. Zu den Symptomen des Ebola-Fiebers gehören hohe Temperatur, Magen-Darm-Leiden, Geschwüre an Gaumen und Zahnfleisch, Hautausschlag, Bewusstseinstrübungen, Zittern und starke innere Blutungen. Bei der jüngsten großen Ebola-Epidemie starben im vergangenen Jahr im Norden Ugandas mindestens 170 Menschen.

dpa - Grafik: dpa


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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2001 13:47 von aj

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