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Sa 08.12.2001

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"Er (der Soldat der Taliban) wird hoffentlich einsehen, dass der Krieg vorbei ist, seine Waffen abgeben und fröhlich seines Weges gehen", sagte der Marineinfanterie-Sprecher. "Uns ist klar, dass die El Kaida bis zum Tode kämpfen wollen und wir helfen gerne dabei, dass sich ihr Schicksal erfüllt." Alle Offiziere der US-Marineinfanterie mit einem Rang höher als der eines Feldwebels hätten Bilder mit den führenden El-Kaida- Mitgliedern bei sich. Die Namen der gesuchten Mitglieder gab der Sprecher nicht bekannt.

Letzte Taliban-Hochburg gefallen

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An der Frontlinie bei der Bergfestung Tora Bora starten Anti- Taliban- Kämpfer Offensiven gegen Bin Ladens "El Kaida".

Die USA machen Bin Laden für die Anschläge vom 11. September verantwortlich. Die damals in Afghanistan regierenden radikal- islamischen Taliban hatten ihm Gastrecht gewährt. Nach US- geführten Luftangriffen und Vorstößen der Taliban-Gegner fiel am vergangenen Freitag nach zwei Monaten Krieg die letzte Hochburg der Taliban, Kandahar. Bei Verhandlungen auf dem Petersberg bei Bonn wurde die Bildung einer Übergangsregierung für die Taliban-Nachfolge unter Hamid Karsai vereinbart.

Wo sich der Taliban-Chef Mullah Mohammad Omar und Bin Laden aufhielten, war zunächst unklar. "Wir wissen einfach nicht, wo Omar ist, aber dass heißt für mich nicht, dass er (aus Afghanistan) verschwunden ist", sagte der US-Kommandeur der Afghanistan-Kampagne, General Tommy Franks, am Freitag. Der ehemalige Mudschahedin-Anführer Hadschi Baschar sagte der Nachrichtenagentur AIP, Omar sei aus der Stadt verschwunden. Dagegen sagte der Sprecher einer rivalisierenden Gruppe von Taliban-Gegnern, Chaled Paschtun, dem britischen Sender Channel 4, Omar sei noch in der Stadt bei dem Kommandeur Mullah Nakibullah.

Pakistan verstärkt Grenztruppen, um Flucht zu verhindern

Franks zufolge wurden die Höhlen in Bin Ladens Berg-Festung Tora Bora im Osten des Landes noch nicht vollständig durchsucht. Dort war Bin Laden vermutet worden. Pakistan verstärkte nach eigenen Angaben seine Truppen an der Grenze zu Afghanistan, eine Flucht von Taliban- und El-Kaida-Kämpfern zu verhindern.

Kandahar in verschiedene Machtbereiche unterteilt

Kadahar wurde Augenzeugen zufolge von den einmarschierten Taliban-Gegnern in verschiedene Machtbereiche unterteilt. Der ehemalige Stadtkommandeur Gul Agha Schersai habe das Bürgermeisteramt und das Haus des Gouverneurs übernommen. Nakibullah, der die Stadt vor etwa einem Jahrzehnt kontrolliert hatte, habe den Bezirk Firka mit den dort gelagerten Resten des Taliban-Arsenals in seiner Gewalt. Hadschi Baschar, ein Mitglied der Nursai-Volksgruppe, habe die Einrichtungen der Sicherheitskräfte übernommen. Ein Sprecher für Gul Agha Schersai sagte, es sei ein Rat unter Beteiligung von Karsai gebildet worden, um den Streit um die Stadt zu schlichten. Vor der Machtergreifung der Taliban war es zu schweren Kämpfen zwischen einzelnen afghanischen Gruppen gekommen.

Powell: Oberkommando der Friedenstruppe wird noch verhandelt

US-Außenminister Colin Powell zufolge haben Deutschland und Großbritannien Interesse am Oberkommando über die multinationale Friedenstruppe für Afghanistan gezeigt. Powell sagte am Samstag auf dem Flug von einer NATO-Tagung in Brüssel nach Taschkent, es werde noch über die Zusammensetzung und das Oberkommando verhandelt. "Kanzler (Gerhard) Schröder hat Interesse daran gezeigt, und es gibt auch einiges britisches Interesse daran", sagte er. "Sie sind die Einzigen, die ich mir vorstellen kann." Schröder hatte bisher die Bereitschaft zur Entsendung von Bundeswehr-Soldaten erklärt und dafür Unterstützung auch bei Gegnern des ersten Afghanistan-Mandats erhalten. Er machte sie jedoch von der Definition des Mandats durch die Vereinten Nationen (UNO) abhängig.

Reuters, AP - Fotos: AP, dpa


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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2001 10:14 von aj

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