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So 09.12.2001

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Video soll Schuld
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zurückblättern  ... Video soll Schuld Bin Ladens beweisen

Das Video sei der Beweis dafür, dass er für die Planung verantwortlich gewesen sei, zitiert die "Washington Post" einen US-Beamten, der eine Abschrift des Videobandes gesehen habe. Die USA gehen nach wie vor davon aus, dass Bin Laden noch in Afghanistan ist. "Wir glauben im Großen und Ganzen zu wissen, wo er sich aufhält", sagte der amerikanische Generalstabschef Richard Myers am Sonntag in einem Interview des US-Senders "Fox News". Dasselbe gelte für Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar. Nach Vermutungen der Nordallianz hat sich Bin Laden mit 1000 Getreuen nahe der Bergfestung Tora Bora in Ostafghanistan verschanzt. Das gehe aus abgehörten Funksprüchen hervor.

El-Kaida-Truppen leisten erbitterten Widerstand

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Unschuldiges Opfer: Ein Junge hat beim Krieg in Kandahar sein Bein verloren.

Die Anti-Taliban-Truppen beschossen El-Kaida-Stellungen bei Tora Bora mit Panzern. Ein Korrespondent des US-Fernsehsenders CNN berichtete, die El-Kaida-Truppen leisteten erbitterten Widerstand, die Taliban-Gegner kämen nur sehr langsam voran. Amerikanische B-52- Bomber flogen am Sonntag den fünften Tag in Folge massive Bombeneinsätze. Pakistan verstärkte seine Grenzpatrouillen, um zu verhindern, dass El-Kaida-Kämpfer über die Grenze kommen.    Talibanchef Mullah Omar wird nach wie vor in Kandahar oder Umgebung vermutet. US-Marineinfantristen konzentrierten sich in der Umgebung der Stadt darauf, Talibankämpfern die Fluchtwege abzuschneiden. "Wir sind relativ erfolgreich", sagte Generalstabschef Myers. Vor der pakistanischen Küste durchsuchten US-Soldaten mehrere Schiffe nach möglicherweise fliehenden Taliban. "Bislang ohne Glück", sagte Myers.

Karsai bemüht sich um Frieden in Kandahar

In der gefallenen Taliban-Hochburg in Südafghanistan bemühte sich derweil der designierte Chef der Übergangsregierung, Hamid Karsai, den Konflikt zwischen rivalisierenden Clanmilizen beizulegen. "Es herrscht gespannte Ruhe", berichteten Einwohner Kandahars laut CNN. Auch US-Elitesoldaten seien in der Stadt. Nach Angaben der afghanischen Nachrichtenagentur AIP stürzte ein Hubschrauber der Nordallianz in der nördlichen Tachar-Provinz aus unbekannter Ursache ab. Unter den 18 Toten seien drei Führer der Nordallianz. Es handele sich nicht um einen Sabotageakt, berichtete die Agentur.

Scharping: UN-Mandat auf zwei Jahre begrenzen

Scharping sagte der "Welt am Sonntag": "Das UNO-Mandat dafür sollte wie auf dem Petersberg beschlossen auf maximal zwei Jahre begrenzt und robust sein nach Kapitel VII der Charta." Dieses Kapitel behandelt "Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen". Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte eine Beteiligung der deutschen Streitkräfte zuvor "von der Definition des Mandates" abhängig gemacht. An diesem Montag will der Kanzler US- Außenminister Colin Powell in Berlin treffen.

Vorauskommando der Friedenstruppe in Kabul

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Einwohner in Kabul warten auf Reis, der vom UN-Welternährungsprogramm (WFP) verteilt wird.

Ein Beschluss des UN-Sicherheitsrats über das Mandat wird für diese Woche erwartet. Nach dem Petersberger Plänen soll die Übergangsregierung in Afghanistan bereits am Samstag vor Weihnachten (22. Dezember) ihre Arbeit aufnehmen. Bis dahin sollen erste Kontingente der Friedenstruppe vor Ort sein. Ein Vorauskommando der Friedenstruppe traf bereits in Kabul ein. Wie groß die Truppe sein wird, stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin. Für eine Bundeswehr-Beteiligung komme ein Kontingent von einigen hundert Soldaten in Frage, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf eine Quelle im Verteidigungsministerium.

WFP verteilt Lebensmittel

Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) startete eine groß angelegte Lebensmittel-Verteilung in Kabul. Das WFP fürchtet, dass im Winter über sieben Millionen Afghanen vom Hunger bedroht sind. Usbekistan öffnete am Sonntag die seit fünf Jahren geschlossene "Freundschafts- Brücke" über den Grenzfluss Amu-Darja nach Afghanistan. Ein Vertreter des UN-Kinderhilfswerkes UNICEF sagte bei der Zeremonie in der Grenzstadt Termes, jetzt könnten die Hilfsgüterlieferungen nach Masar-i-Scharif bedeutend aufgestockt werden.

dpa, AP - Fotos: AP, dpa


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Zuletzt geändert am 9. Dezember 2001 14:17 von aj

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