IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 12.12.2001

 Nachrichten

   vom 12.12.01

Schily verbietet
den "Kalifstaat"

Kino: Gut, aber
kaum weihnachtlich

Wieder Anschlag in Israel: Acht Tote
Die Grippewelle
bei Computern

USA wollen ABM-
Vertrag kündigen

Unicef-Appell gegen Kinderprostitution
Airbus kündigt
Kurzarbeit an

"Mord ohne Leiche" wird neu aufgerollt
Kohl-Akten im
Keller von Habibie?

Rekordschmerzensgeld für Carolines Baby
Wetter: Sibirische
Kälte und Sonne

Karikatur


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Bush will Atomwaffen-Besitz von Terroristen verhindern:

"Sie sind gewarnt, sie werden beobachtet"

Washington - US-Präsident George W. Bush will als nächsten Schritt im Anti-Terror-Kampf verhindern, dass Terroristen in den Besitz von nuklearen, biologischen oder chemischen Waffen kommen. Das sei die "nächste Priorität", sagte Bush in einer Rede vor Kadetten einer Militärakademie im Bundesstaat South Carolina.

Anklicken zum Vergrößern
George W. Bush: "Wenn Amerika zaudert, wird die Welt den Mut verlieren."

Politische Beobachter werteten die Äußerungen des Präsidenten als Warnung an den Irak, Iran und Nordkorea. Bush erklärte weiter, dass die andauernde Terror-Bedrohung eine "Neuausrichtung" der militärischen Taktiken der USA "so dramatisch wie während des Zweiten Weltkriegs" erfordere.

Pentagon-Chef Donald Rumsfeld drohte unterdessen Staaten mit Konsequenzen, sollten sie sich weigern, ihnen in die Hände fallende höherrangige El-Kaida-Mitglieder oder Taliban an die USA zu überstellen. Die Rolle dieser Länder könnte dann beim geplanten Einsatz der internationalen Schutztruppe in Afghanistan begrenzt werden, sagte Rumsfeld vor Journalisten. Er reagierte damit auf Bedenken mehrerer europäischer Länder gegen die Anwendung der Todesstrafe in den USA.

"Keine Höhle ist tief genug"

Bush sagte in seiner von politischen Beobachtern als "scharfe Kampfansage" gewerteten Rede vor den Kadetten, die USA könnten es nicht akzeptieren, wenn andere Länder Terroristen mit Massenvernichtungswaffen oder Mitteln zu deren Herstellung versorgten. Als Beispiel für mögliche Folgen eines solchen Verhaltens nannte Bush den Sturz der Taliban.

Der Präsident bekräftigte weiter, dass die USA in ihrer Jagd auf Terroristenchef Osama bin Laden nicht nachlassen würden. "Keine Höhle ist tief genug, um der geduldigen Justiz der USA entkommen zu können", sagte der Präsident. Er wiederholte, dass Staaten, die den Terrorismus unterstützten, als feindlich eingestuft würden. "Sie sind gewarnt, sie werden beobachtet, und sie werden zur Rechenschaft gezogen." Es sei nicht genug, dafür zu sorgen, dass der zu zahlende Preis für diese Länder hoch sei: "Er muss vernichtend sein."

"Wenn Amerika zaudert, wird die Welt den Mut verlieren"

Der Kurs, den die USA verfolgten, habe auch grundlegende Auswirkungen auf andere Staaten, fuhr Bush fort. "Wenn Amerika zaudert, wird die Welt den Mut verlieren. Wenn Amerika führt, wird die Welt ihren Mut zeigen. Amerika wird niemals wanken. Amerika wird die Welt zum Frieden führen."

Rumsfeld erklärte an die Adresse der Todesstrafen-Kritiker: "Entweder macht ein Land deutlich, dass es sie (höherrangige El- Kaida-Mitglieder und Taliban) an uns ausliefert, unabhängig davon, ob ihre Gesetze bezüglich der Todesstrafe anders sind als unsere, oder sie werden an Orten stationiert, an denen die Wahrscheinlichkeit von Kontakt mit den Leuten gering ist, über die wir gern Kontrolle hätten." Weiter sagte der Minister: "Wenn ein Land sensibel ist, was die Todesstrafe betrifft, dann ist das sein Recht. Wir wollen bloß nicht, dass dies uns im Wege steht..."

dpa - Foto: AP


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 12. Dezember 2001 16:00 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum