IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 12.12.2001

 Nachrichten

   vom 12.12.01

Schily verbietet
den "Kalifstaat"

Kino: Gut, aber
kaum weihnachtlich

Wieder Anschlag in Israel: Acht Tote
Die Grippewelle
bei Computern

USA wollen ABM-
Vertrag kündigen

Unicef-Appell gegen Kinderprostitution
Airbus kündigt
Kurzarbeit an

"Mord ohne Leiche" wird neu aufgerollt
Kohl-Akten im
Keller von Habibie?

Rekordschmerzensgeld für Carolines Baby
Wetter: Sibirische
Kälte und Sonne

Karikatur


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Waffenruhe in weiter Ferne: Gewalt in Israel eskaliert erneut

Mindestens acht Tote bei Anschlag auf Bus

Ungeachtet amerikanischer Forderungen nach einer Waffenruhe ist die Gewalt im Nahen Osten weiter eskaliert und hat zahlreiche Tote und Verletzte gefordert. Bei einem palästinensischen Angriff auf einen Bus im Westjordanland und einem Selbstmordanschlag im Gazastreifen wurden acht Menschen getötet und rund 30 verletzt. Am Mittwochmorgen hatten israelische Kampfhubschrauber ein palästinensisches Flüchtlingslager angegriffen und dabei vier Menschen getötet und 20 Personen verwundet.

Anklicken zum Vergrößern
Rettungskräfte stehen neben dem zerstörten israelischen Bus.

Bei dem Feuerüberfall auf einen israelischen Bus wurden am Mittwochabend acht Menschen getötet, wie das israelische Militär mitteilte. Bei dem Anschlag wurden außerdem 25 bis 30 Menschen verletzt. Der Anschlag ereignete sich in der Nähe der jüdischen Siedlung Emmanuel, etwa 40 Kilometer nördlich von Jerusalem. Wie ein Armeesprecher mitteilte, wurde der Bus zunächst durch eine Explosion zum Anhalten gebracht. Anschließend hätten bewaffnete Täter von den umliegenden Hügeln auf den Bus und herbeieilende Helfer geschossen.

Selbstmord-Attentäter im Gazastreifen

Etwa zur selben Zeit sprengten sich den Angaben zufolge zwei Selbstmordattentäter nahe der jüdischen Siedlung Gusch Katif im Gazastreifen in die Luft. Dabei sollen mehrere Menschen verletzt worden sein. Die Attentäter seien auf ein Auto gesprungen und hätten die Sprengsätze gezündet, berichtete das Fernsehen.

Israelische Panzer rücken nach Dschenin ein

Zuvor waren israelische Panzer am Mittwoch nach Dschenin im Westjordanland vorgedrungen und hatten Gefechte mit hunderten Palästinensern ausgelöst. Dabei wurden 14 Palästinenser verletzt. US-Vermittler Anthony Zinni hatte erst am Dienstag beide Seiten zu einem 48-stündigen Gewaltverzicht aufgefordert, um Spannungen zu mindern und Vertrauen zu bilden.

Hubschrauberangriffe fordern vier Tote

Anklicken zum Vergrößern
Proteste im Gazastreifen: Palästinenser tragen die Leichen vor vier Männern durch die Straßen, die bei bei israelischen Hubschrauberangriffen getötet wurden.

Der israelische Hubschrauberangriff im Gazastreifen war der zweite innerhalb von zwölf Stunden. Die Hubschrauber griffen in zwei Wellen ein Flüchtlingslager an. Augenzeugen berichteten, dass beim ersten Angriff zwei Mitglieder einer militanten Gruppe getötet worden seien. Zwei weitere starben beim zweiten Angriff eine Stunde später. Die israelischen Streitkräfte teilten mit, dass es sich bei den Toten um Personen handele, die für den Beschuss einer israelischen Siedlung verantwortlich seien.

Die jüngste Eskalation gefährdet die Waffenstillstandsbemühungen des US-Vermittlers Anthony Zinni. Dieser hatte Israel am Dienstag dazu angehalten, auf die gezielte Tötung von Palästinensern und Angriffe auf Einrichtungen der Autonomiebehörde zu verzichten. Im Gegenzug sollten die Palästinenser den Beschuss israelischer Siedlungen einstellen und weitere mutmaßliche Gewalttäter verhaften. Zinnis Appell wurde von beiden Seiten missachtet. In einer Erklärung des Büros von Ministerpräsident Ariel Scharon hieß es, Israel werde die Aktionen zur gezielten Tötung mutmaßlicher Extremisten fortsetzen und für jeden palästinensischen Angriff Vergeltung üben.

AP - Fotos: AP, dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 12. Dezember 2001 18:50 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum