IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 12.12.2001

 Nachrichten

   vom 12.12.01

Schily verbietet
den "Kalifstaat"

Kino: Gut, aber
kaum weihnachtlich

Wieder Anschlag in Israel: Acht Tote
Die Grippewelle
bei Computern

USA wollen ABM-
Vertrag kündigen

Unicef-Appell gegen Kinderprostitution
Airbus kündigt
Kurzarbeit an

"Mord ohne Leiche" wird neu aufgerollt
Kohl-Akten im
Keller von Habibie?

Rekordschmerzensgeld für Carolines Baby
Wetter: Sibirische
Kälte und Sonne

Karikatur


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Monatlich mehr als 100 neue Viren:

Grippewelle bei Computern

Anklicken zum Vergrößern
Damit der Computer nicht abschmiert: Keine E-Mail- Anhänge ungeprüft öffnen und ein Schutzprogramm installieren!

Düsseldorf - Wie eine Grippewelle machen sie sich breit und infizieren heimlich Rechner für Rechner: Computerviren. Meist genügt das Öffnen eines E-Mail-Anhangs, um die kleinen Programme zu aktivieren.

Nach und nach greifen Würmer, Trojaner und anderen Störenfriede auf Systeme über und bilden mit jedem Neubefall auch gleich einen neuen Infektionsherd. Neben Dateien sorgen auch verseuchte Datenträger für eine massenhafte Verbreitung. Besonders Laien sind schockiert, wenn sie unerwünschten Besuch bekommen haben. Die Vielfalt der Viren ist groß: Macro-, Mail- und Boot-Viren sind neben Würmern und Trojanischen Pferden nur ein kleiner Teil der elektronischen Eindringlinge.

"Monatlich werden mehrere hundert neue Viren und Virenvarianten entdeckt", sagt Frank Ziemann von der Technischen Universität (TU) in Berlin. "Nur ein geringer Bruchteil davon kommt jedoch wirklich in Umlauf, und etwa zwei bis drei im Monat stellen eine Gefahr dar." Etwa 50 000 Viren und Abkömmlinge wurden bisher weltweit registriert. "Tatsächlich verbreitet sind jedoch nur 200 bis 300", sagt Ziemann.

Wenn gar nichts mehr geht...

Meist sind größere Firmen oder Behörden, die auf E-Mail-Verkehr angewiesen sind, betroffen. Den privaten Anwender erreichen die gefährlichen Schädlinge äußerst selten. Im Ernstfall lässt sich mit einer hochwertigen Anti-Viren-Software eine recht gute Schadensbegrenzung erzielen. Sind allerdings reihenweise Dateien infiziert und beschädigt, kann eine Wiederherstellung mehrere Stunden dauern. Wenn gar nichts mehr geht, müssen zeitaufwendig Betriebssystem und Anwendungen neu installiert werden.

Anti-Virus "Den Zuk" war machtlos

Der erste, nicht erklärbare Computerfehler wurde 1982 entdeckt. Ein Jahr später definierte man den Begriff "Computervirus". Für verbreitete Unruhe sorgte vier Jahre später der Virus "Brain". In den darauf folgenden Jahren wurden die Programmierer immer kreativer und die Viren immer aggressiver. Sie setzten sich in Arbeitsspeichern fest und legten einzelne Rechner lahm.

"Der erste Anti-Virus 'Den Zuk' wurde 1988 auf die Reise geschickt", sagt Gertrud Consoir vom Sicherheits-Spezialisten Symantec in Ratingen. Allerdings war er gegen die Verbreitung des ersten Internet-Wurms machtlos. Etwa zehn Prozent der zu dem Zeitpunkt 60.000 netzfähigen Rechner waren befallen.

Einfach an Dokumente angehängt

Das Internet offenbarte neben seinen Vorteilen als neues Kommunikationsmittel zunehmend auch seine weniger angenehme Eigenschaft als Krankheitsüberträger: Die ersten Schädlinge wurden in Diskussionsforen und später auch in Chats ausgestreut. Doch damit nicht genug: 1995 infizierten die ersten Macro-Viren Computer und Netzwerke. Besonders hinterlistig war ihre Eigenschaft, sich an Dokumente einfach anzuhängen. Das macht die für die Verbreitung sonst notwendige Ausführung von speziellen Dateien überflüssig.

"Viren-Construction-Set" für Bastler
Sicherheitslücken in Betriebssystemen
weiterblättern

 
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 12. Dezember 2001 11:25 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum