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US-Soldaten nahe Bergfestung gelandet:

El Kaida riskiert Schlacht um Tora Bora

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Beobachter rechneten mit einem Angriff von Bodentruppen auf die Bergfestung Tora Bora.

Kabul/Islamabad - Die Terrorgruppe um Osama bin Laden riskiert eine Entscheidungsschlacht um ihr Höhlenversteck in den Bergen von Tora Bora im Osten Afghanistans. Die El Kaida-Terroristen ließen am Donnerstag ein zweites Ultimatum verstreichen und weigerten sich, ihre Anführer, unter ihnen Bin Laden, auszuliefern.

Die USA bombardierten daraufhin die Region erneut. Außerdem landeten nach Angaben der afghanischen Nachrichtenagentur AIP drei Hubschrauber mit US-Soldaten nahe Tora Bora. Der paschtunische Milizenführer Hasrat Ali hatte den etwa 1000 El- Kaida-Terroristen angeboten, sie könnten frei abziehen, wenn sie 22 Anführer ausliefern. Das Ultimatum ging am Donnerstagmorgen zu Ende.

Nach Pakistan geflohen?

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Rauchwolken steigen nach der Explosion von US-Bomben auf El Kaida-Stellungen nahe der Bergfestung Tora Bora auf.

Nach Angaben eines Reporters des britschen Senders BBC war unklar, ob El Kaida weiter auf Zeit spielte, um Anführern die Flucht nach Pakistan zu ermöglichen, oder ob sich die 22 gesuchten Terroristen gar nicht mehr in Tora Bora befinden. Die US-Zeitung "Christan Science Monitor" hatte berichtet, Bin Laden sei bereits vor zehn Tagen nach Pakistan geflohen. Die US- Regierung betrachtet diesen Bericht jedoch mit Skepsis. Auch Pakistan bestätigte ihn nicht. "Wir haben keine solchen Informationen", sagte Außenamtssprecher Aziz Ahmad Khan.

Karsai: "Erste Priorität ist völliger Frieden"

Für den künftigen Übergangsregierungschef von Afghanistan, Hamid Karsai, ist Sicherheit das wichtigste Ziel. "Die erste Priorität ist völliger Frieden und Sicherheit für das Volk Afghanistans", sagte Karsai am Donnerstag nach seiner Ankunft in Kabul dem britischen Sender BBC. Der Paschtune Karsai will Gespräche mit Vertretern der Nordallianz führen, zu der vor allem Tadschiken, Usbeken und Hasara gehören. Die Paschtunen sind das größte Volk Afghanistans. Ihre Milizen sind aber zurzeit weniger einig als die Nordallianz.

Übergangsregierung ab 22. Dezember

Karsai (44) wird am 22. Dezember gemäß der Einigung von Bonn die Amtsgeschäfte übernehmen. Ihm war es in den vergangenen Wochen gelungen, eine Einigung zwischen rivalisierenden Milizen in Kandahar herbeizuführen und die Taliban von dort zu vertreiben. Der gemäßigte Paschtunenführer wird von den Vereinten Nationen und dem Westen unterstützt. Die Übergangsregierung in Kabul hat 23 Minister und fünf Vizeregierungschefs. Einige Posten sind noch nicht besetzt.

dpa, AP - Archivfoto: AP - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 13. Dezember 2001 13:18 von aj

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