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Fr 14.12.2001

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Abfahrts-Weltcup in Gröden: Norweger Kjus Zweiter

"Jet" Ghedina fliegt zum Heimsieg

Gröden - Sechs Tage nach dem Horror-Sturz des Schweizers Silvano Beltrametti haben sich die Abfahrer im südtiroler Gröden beim Heimsieg des Italieners Kristian Ghedina ohne größere Zwischenfälle im alpinen Ski-Zirkus zurückgemeldet. Der 32-Jährige holte sich auf der stark vereisten Ciampinoi-Piste in 2:01,47 Minuten den Sieg vor dem Norweger Lasse Kjus. Kurt Sulzenbacher komplettierte in 2:02:20 als Drittplatzierter den italienischen Erfolg.

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Kristian Ghedina düst zum Ziel

"Ich bin hier zu Hause und kann die Strecke blind absolvieren. Schließlich fahre ich in Gröden bereits seit über 15 Jahren", erklärte Ghedina nach dem Rennen. Für den "Jet" aus Cortina d'Ampezzo, der im Nachbartal eine Pizzeria besitzt, stellte mit seinem vierten Erfolg in Gröden den Rekord von Österreichs Altstar Franz Klammer ein und feierte seinen insgesamt 13. Weltcup-Sieg. Der in der Gesamtwertung führende Stephan Eberharter aus Österreich musste sich mit dem vierten Platz begnügen. "Ich bin im oberen Teil nicht agressiv genug gefahren. Aber in Gröden war ich noch nie vorne dabei", sagte der 32-Jährige.

Keine Zwischenfälle

Nach dem schweren Unfall des Schweizers Beltrametti, der seit seinem schweren Sturz am vergangenen Samstag bei der ersten Weltcup-Abfahrt in Val d'Isere querschnittgelähmt ist, hatten die Veranstalter den Fahrern blaue Linien zur Orientierung gegeben. Ghedina zeigte sich mit der Maßnahme zufrieden: "Das war sehr gut, besser als die Kurvenlinie gestern im Training."

Max Rauffer im Hinterfeld

Unterdessen spielte der WM-Zehnte Max Rauffer (Leitzachtal) bei seinem Comeback noch keine Rolle. Die letzte deutsche Olympia-Hoffnung in der Abfahrt kehrte mit einer Zeit von 2:05,30 Minuten in den Weltcup-Zirkus zurück und konnte sich genau so wenig wie der in 2:05,30 gestoppte Stefan Stankalla (Garmisch-Partenkirchen) unter den 40 Besten platzieren. Rauffer hatte sich am 24. Oktober bei einem Trainingssturz im österreichischen Pitztal eine Knochenabsplitterung im rechten Sprunggelenk zugezogen.

"Es ist klar, dass man nach sechs Wochen nicht sofort 100 Prozent bringen kann. Ich brauche noch ein paar Läufe bis ich wieder drin bin", sagte der 29-Jährige und ergänzte: "Ich habe mir als Ziel gesetzt, mich von Tag zu Tag zu steigern. Das ist mir im Vergleich zu gestern bereits gelungen. Rauffer ist die größte deutsche Olympiahoffnung, nachdem der WM-Dritte Florian Eckert bereits frühzeitig in der Saison nach einem Bruch des Schienbeinkopfes auf Salt Lake City verzichten musste.

Um sich für Olympia zu qualifizieren, müssen die Fahrer zwei Platzierungen unter den Top-15 oder einen Lauf unter den besten Acht vorweisen.

Von Michael Smejkal, sid


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Zuletzt geändert am 14. Dezember 2001 14:51 von tea

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