IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Fr 14.12.2001

 Nachrichten

   vom 14.12.01

Breite Mehrheit für Anti-Terror-Paket
Erster deutscher Web-Award verliehen
Eiseskälte: Minus 30 Grad auf der Zugspitze
"Richter Gnadenlos" auf der Anklagebank
Für Deutsche gibt´s genug Euro-Münzen
Umfrage: Rot-Grün derzeit ohne Mehrheit
EU will weiter mit Arafat sprechen
"11. September" ist
das Wort des Jahres

Wetter: Frostiges Wochenende steht an
Karikatur
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Politbarometer: Angela Merkel und Gregor Gysi legten am stärksten zu

Rot-Grün derzeit ohne Mehrheit

Berlin - Nach dem CDU-Parteitag und dem Beginn der rot-roten Koalitionsverhandlungen in Berlin haben Angela Merkel und Gregor Gysi am stärksten unter den Spitzenpolitikern in der Wählergunst zugelegt. Das ergibt sich aus den Zahlen des am Freitag veröffentlichten ZDF- Politbarometers. Die CDU-Vorsitzende Merkel verbesserte sich auf der von +5 bis -5 reichenden Skala von 0,5 auf 0,9. Bei der Kanzlerfrage legte sie im Vergleich zu CSU-Chef Edmund Stoiber zwar deutlich zu, ohne allerdings dessen Umfragewerte zu erreichen.

Anklicken zum Vergrößern
Anklicken zum Vergrößern.

Am beliebtesten unter den zehn wichtigsten Politikern ist nach wie vor Außenminister Joschka Fischer (Grüne), der seinen Wert noch von 2,1 auf 2,3 steigerte. Es folgen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mit unverändert 1,9, der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber mit 1,3 (November: 1,2), Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) mit 1,1 (0,9), Merkel, Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) mit unverändert 0,9, FDP-Chef Guido Westerwelle mit 0,6 (0,7), der Berliner PDS- Spitzenkandidat Gysi kam auf 0,3 (-0,1). Es folgen Unionsfraktionschef Friedrich Merz mit unverändert -0,1 und Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD), dessen Wert von -0,5 weiter auf -0,6 fiel.

Stoiber in der K-Frage vor Merkel

In der "K-Frage" liegt Stoiber weiterhin vor Merkel. Auf die Frage: "Wen wollen Sie lieber als Kanzler?" sagten im Falle einer Merkel-Kandidatur 60 Prozent Gerhard Schröder (-5 im Vergleich zu November) und 33 Prozent Angela Merkel (+8). Wenn Stoiber anträte, nannten unverändert 51 Prozent Schröder und 41 Prozent Stoiber (+1). Aufgeschlüsselt nach dem Persönlichkeitsprofil führt Stoiber gegenüber Merkel bei Tatkraft, Siegertyp und Wirtschaftskompetenz, Merkel bei Glaubwürdigkeit und Sympathie.

Keine klaren Mehrheitsverhältnisse

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die Union im Vergleich zum Vormonat einen Punkt verlieren. Die SPD käme unverändert auf 41 Prozent, die Grünen unverändert auf 5 Prozent, CDU/CSU auf 37 Prozent (-1), FDP 7 Prozent, PDS 6 Prozent (beide unverändert) andere Parteien zusammen 4 Prozent (+1). Damit gäbe es keine klaren Mehrheitsverhältnisse im Bundestag.

Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 10. bis 13. Dezember telefonisch 1254 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Die Fehlertoleranz beträgt bei den großen Parteien 2,7 Prozentpunkte, bei den kleineren 1,4 Punkte.

dpa - Grafik: Reuters

[an error occurred while processing this directive]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 14. Dezember 2001 15:34 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum