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"Anja" sorgt für eisige Kälte in Deutschland - Schneefall in Südfrankreich

Minus 30 Grad auf der Zugspitze

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Das gibt´s auch nicht alle Tage: Schnee auf den Gondeln von Venedig.

Offenbach - In Deutschland herrscht eisige Kälte. Mit Temperaturen bis 30 Grad unter dem Gefrierpunkt gab es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in der Nacht zum Freitag den bisher stärksten Frost dieses Winters.

Kältester Ort war die Zugspitze mit minus 30 Grad, gefolgt von Oberstdorf mit minus 26 Grad. Am "wärmsten" war es an der Küste; in Kiel wurden minus vier Grad gemessen. Unterdessen haben starke Schneefälle und Glatteis zu einem Verkehrschaos in Südfrankreich geführt.

Für die eisige Luft ist das Kältehoch "Anja" verantwortlich. Im Tagesverlauf wird es oft sonnig, meist bleibt es aber bei Dauerfrost; die Temperaturen klettern auf minus zwei bis minus zehn Grad, in Schleswig-Holstein werden vermutlich Plus-Grade erreicht. Dazu gibt es böigen Nordostwind, der auf den Berggipfeln stürmisch werden kann. Von Nordosten her ziehen Wolken nach Deutschland bis zum Erzgebirge, so dass es vereinzelt schneien kann.

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Besonders in Bayern ist es frostig: Franziskanerbruder Michael im Münchner Sankt Anna Kloster.

Vor allem in Bayern frostig

Vor allem in Bayern mussten sich die Menschen warm anziehen. In Kempten und im Chiemgau sanken die Werte bis auf 20 Grad unter Null. In München und Freudenstadt waren es minus 16 Grad, in Stuttgart und Berlin minus 12 Grad, in Hamburg und Frankfurt minus 8 Grad, in Düsseldorf und Aachen wurden minus 7 Grad erreicht. Kap Arkona auf Rügen sowie Sankt Peter-Ording meldeten minus fünf Grad.

Autobahn nach Marseille gesperrt

Starke Schneefälle und Glatteis haben am Freitag zu einem Verkehrschaos in Südfrankreich geführt. Schwere Unfälle, in die Lastwagen verwickelt waren, machten nach Angaben der Polizei mehrere Teilsperrungen von Autobahnen notwendig. Nach einem Unfall bei Orange war die A7 (Lyon-Marseille) in der Vaucluse in beiden Richtungen nicht mehr befahrbar. Nachdem bei Aix-en-Provence etwa zehn Zentimeter Schnee gefallen waren, kam es dort zu erheblichen Staus auf der Strecke nach Marseille. Auch der Fréjus-Tunnel zwischen Frankreich und Italien musste in Savoyen in der Nacht drei Stunden lang wegen der starken Schneefälle für den Verkehr gesperrt werden.

Flughafen in Mailand für Stunden geschlossen

Schnee, heftiger Wind und eisige Temperaturen behinderten am Freitag auch den Verkehr in der Schweiz und in Norditalien. Das Thermometer sackte auf rekordverdächtige Tiefstwerte ab. Auf dem 3.454 Meter hohen Jungfraujoch wurden in der Nacht minus 30,7 Grad gemessen, der tiefste Dezemberwert seit 100 Jahren. Glätte führte auf Schweizer Straßen zu hunderten Verkehrsunfällen. Es gab mindestens ein Todesopfer und viele Verletzte. Der Mailänder Flughafen blieb wegen eines Schneesturms für fünf Stunden geschlossen. Auch in Turin und weiteren Städten wurden Flüge abgesagt.

dpa, AP - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 14. Dezember 2001 10:18 von sab

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