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Di 18.12.2001

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Software: Neue Instrumente fürs PC-Musikstudio

Napster ist tot - MP3 lebt

Frankfurt/Main - Allen Störversuchen der Musikindustrie zum Trotz ist die Beliebtheit von MP3 ungebrochen. Immer neue Kopierhürden und alternative Dateiformate wie das Microsoft- Modell WMA haben MP3 ebenso wenig etwas anhaben können wie das Ende der freien Internet- Tauschbörse Napster.

Musikfreunde lassen es sich nicht nehmen, die Stücke einer gekauften CD als MP3-Dateien auf der Festplatte zu archivieren oder auf den tragbaren Player zu kopieren. Für die Bearbeitungsvorgänge rund um MP3 gibt es jetzt zwei neue Programme mit ähnlichen Funktionen, aber deutlichen Unterschieden im Detail.

Musikstücke bearbeiten und verfremden

Das Programm "MyMP3" von Steinberg legt den Schwerpunkt auf die Klangbearbeitung von MP3-Musik und setzt dazu seine VST-Technik ein: Die "Virtuelle Studio-Technologie" ist zum Standard für virtuelle Instrumente geworden - ähnlich wie die Photoshop-Plugins in der Bildbearbeitung. Die Standardausgabe der Software bietet zwei Bearbeitungsplätze für VST-Effekte wie spezifische Raumwirkungen oder gezielte Klangverfremdungen. Die VST-Plugins dafür können aus dem Internet heruntergeladen und eingebunden werden. Daneben gibt es vier Standardeffekte etwa für die Gestaltung der Stereowirkung und acht Equalizer-Kanäle, mit denen sich je nach Musikrichtung die Bässe oder andere Frequenzen herausheben lassen. Zum Beschneiden der Stücke steht ein eigener MP3-Editor bereit.

Steinberg bemüht sich um eine besonders professionell wirkende Oberfläche, die in zwei Hauptbereiche unterteilt ist: Der "Pool" auf der rechten Seite bietet den Blick auf alle Musikdateien der Festplatte, wobei diese nach Künstlern, Alben oder Genre sortiert werden können. Einzelne Stücke werden mit der Maus in die "Playlist" geschoben, die sich auf der linken Seite befindet. Hier werden die MP3-Dateien der Reihe nach abgespielt, bearbeitet oder auch auf CD gebrannt. Wenn die Funktion der "Kreuzblende" eingeschaltet wird, werden die Stücke langsam aus- und eingeblendet.

Unterstützung von externen Playern noch enttäuschend

Das "Rippen" von CD geht mit dem Steinberg-Programm flott von der Hand. Gespeichert wird im MP3-Format in unterschiedlichen Kompressionsstufen, als AIFF-Datei oder im Open-Source-Format Ogg Vorbis. Als weitere Quelle für neue Musiktitel dient das Internet: Die von Internet-Sendern abgespielten Stücke können als MP3-Dateien auf die Festplatte aufgenommen werden. Für die optische Begleitung gibt es zehn verschiedene Effekte, die allerdings bei Vollbildvergrößerung teilweise etwas grob wirken.

weiter: "mp3 maker" kennt auch MP3pro weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 18. Dezember 2001 12:59 von mwege

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