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Feuerwehr bekam Brand unter Kontrolle - Einwohner schockiert:

New Yorker Kathedrale stand in Flammen

New York - Eine Woche vor Weihnachten hat ein Brand in der größten Kathedrale New Yorks am Dienstag Tausende von Einwohnern in Angst und Schrecken versetzt. Das Feuer in der Kathedrale St. John the Divine war jedoch nicht Folge eines Anschlags, wie nach der Zerstörung des World Trade Centers durch Terroristen am 11. September zunächst befürchtet worden war. "Wir kennen die genaue Ursache noch nicht, aber es sieht bisher nicht nach Brandstiftung aus", sagte ein Feuerwehrexperte zu Reportern.

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Die Flammen hatten rasch auf andere Teile der Kathedrale übergegriffen, konnten dann aber von fünf Löschmannschaften in einem mehrstündigen Einsatz eingedämmt werden.

Fünf Löschmannschaften hatten den Brand in einem mehrstündigen Kampf mit den Flammen unter Kontrolle gebracht. Das Feuer war am frühen Morgen in einem Seitengebäude der Kathedrale des Heiligen Johannes im Norden von Manhattan ausgebrochen, in dem ein Souvenirstand untergebracht war. Verletzt wurde niemand.

Die Flammen hatten rasch auf andere Teile des Gebäudes übergegriffen, konnten dann aber eingedämmt werden. Noch gegen Mittag war die Umgebung der Kirche in dichte Rauchwolken gehüllt. Umliegende Straßen waren für den Verkehr gesperrt. Der Hauptteil der Kathedrale habe nur knapp vor der Zerstörung bewahrt werden können, hieß es in Feuerwehr-Kreisen. "Wir beten und hoffen, dass wir trotz allem hier Weihnachten feiern können", sagte ein Geistlicher.

Kunstschätze aus aller Welt

Im Hauptgebäude der 5000 Sitzplätze bietenden Kathedrale, die zu den Touristen-Attraktionen der Millionen-Metropole gehört, sind zahlreiche Kunstschätze aus aller Welt untergebracht. Inwieweit sie in Mitleidenschaft gezogen wurden, war zunächst unklar. Mit dem bis heute nicht vollständig abgeschlossenen Bau der Kirche war 1892 begonnen worden. Die Planungen sahen vor, die Kathedrale zur größten der Welt auszubauen. Allerdings fehlte es dafür bislang immer wieder an Geld.

Gedankenaustausch verschiedener Religionen

Die Kirche ist in den vergangenen Jahren auch zu einem Ort geworden, an dem sich oft Gläubige verschiedener Religionen zum Gedankenaustausch und zu gemeinsamen Gebeten treffen. Sie ist zudem berühmt für ihre verschiedenen Altäre, die von bekannten Künstlern geschaffen wurden. Darunter ist einer des Pop-Künstlers Keith Haring. Der so genannte Dichterwinkel der Kathedrale ist jenem in Londons Westminster Abbey nachgestaltet.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 18. Dezember 2001 16:04 von aj

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