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NATO - Robertson hofft auf Hilfe beim Kampf gegen Terror;:

USA unterstützen stärkere Einbindung Russlands

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Die militärischen Möglichkeiten müssen nach Ansicht von NATO- Generalsekretär George Robertson der neuen Bedrohungslage angepasst werden.

Brüssel - Die USA befürworten eine stärkere Einbindung Russlands in die Strukturen der NATO. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe sich "sehr unterstützend" zu entsprechenden Plänen geäußert, berichtete ein Sprecher der Allianz aus den Beratungen der NATO-Verteidigungsminister am Dienstag in Brüssel.

Der Ausbau der Beziehungen zu Moskau ist nach Ansicht von NATO-Generalsekretär George Robertson möglicherweise auch die wirkungsvollste Antwort auf den globalen Terrorismus. Mit ihrer Zusammenarbeit hätten beide Seiten die Gelegenheit, historisch tief verankerte Verhaltensmuster zu verändern. Diese Chance müsse wahrgenommen werden, forderte Robertson.

"Auf das Unerwartete" vorbereiten

Mit der Reaktion der NATO auf die Terroranschläge vom 11. September zeigte sich Robertson zufrieden. Dennoch müssten die militärischen Möglichkeiten der neuen Bedrohungslage angepasst werden. Klare Vorschläge oder gar einen Generalplan habe der Generalsekretär den Verteidigungsministern aber noch nicht präsentiert, sagte ein Sprecher nach dem Treffen. Auch Rumsfeld sei nicht mit einer Liste von Reformvorschlägen zur besseren Terrorbekämpfung nach Brüssel gekommen. Die Botschaft des Ministertreffens sei dennoch klar: Nach dem 11. September müsse sich das Bündnis "auf das Unerwartete" vorbereiten.

Dementiert wurden von dem Sprecher Berichte, wonach Rumsfeld die Verringerung der derzeit 18.800 Soldaten der SFOR-Truppen in Bosnien um 6000 Mann gefordert habe. Darüber sei in der Tagung überhaupt nicht gesprochen worden, sagte ein NATO-Sprecher. Ob und in welchem Ausmaß Truppenstärken auf dem Balkan geändert würden, sei Inhalt halbjährlicher Überprüfungen. Ebenfalls kein Thema seien mögliche Angriffe der USA auf terroristische Ziele außerhalb Afghanistans gewesen, betonte der Sprecher.

US-Beweggründe für die Aufkündigung des ABM-Vertrags

Vor dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister mit ihrem russischen Kollegen Sergej Iwanow habe Rumsfeld in der NATO-Runde die US-Beweggründe für die Aufkündigung des ABM-Vertrags erläutert, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Angesichts der neuen weltweiten Bedrohungen wollten die USA ihr nationales Raketenabwehrsystems (MD) entwickeln, das der ABM-Vertrag aber verbietet. Rumsfeld und Iwanow kamen bilateral schon am Montagabend in Brüssel zusammen. Dabei einigten sich beide Seiten nach Angaben von Iwanow darauf, ab Januar Gespräche über den weiteren Abbau ihrer Atomarsenale aufzunehmen. Fachleute beider Länder sollten dabei einen Zeitplan für die Abrüstung erörtern.

AFP - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 18. Dezember 2001 15:29 von aj

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