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Hintergund:

Kontingente für die geplante UN-Friedenstruppe

Berlin - Der UN-Sicherheitsrat in New York hat am Mittwoch noch über das Mandat für die geplante internationale Friedenstruppe in Afghanistan gestritten. Die Führung in Kabul bereitete derweil den Weg für die Stationierung der Truppe. 3000 Soldaten will die Übergangsregierung für ein halbes Jahr ins Land lassen. Die bisherigen Angebote aus verschiedenen Staaten für Truppenkontingente:

  • GROSSBRITANNIEN will die Führung der UN-Truppe in Afghanistan übernehmen. Mit der Befristung dieses Angebots auf drei Monate stieß London allerdings auf Widerstand bei seinen Verbündeten. Bis zu 1500 britische Soldaten sollen in Afghanistan stationiert werden.

  • DEUTSCHLAND will 1000 bis 1500 Soldaten bereitstellen. Dazu ist allerdings die Zustimmung des Bundestags erforderlich. Einen entsprechenden Beschluss können die Abgeordneten erst treffen, wenn das Votum des UN-Sicherheitsrats vorliegt.

  • SPANIEN will 700 Soldaten schicken. Verteidigungsminister Federico Trillo bot am Mittwoch an, die UN-Truppe mit Infanteristen und Marineinfanteristen zu unterstützen.

  • ARGENTINIEN kündigte die Entsendung von etwa 600 Soldaten an. Sie sollen unter anderem ein mobiles Krankenhaus in Kabul errichten. Nach Angaben von Buenos Aires wird der Einsatz das hoch verschuldete Land zwölf Millionen Dollar (13 Millionen Euro/26 Millionen Mark) kosten.

  • FRANKREICH will sich mit bis zu 800 Soldaten an der UN-Truppe beteiligen. Das Bataillon könne aber auch verkleinert werden, sagte Verteidigungsminister Alain Richard am Dienstag in Brüssel. Offenbar lägen die internationalen Angebote bereits über dem Erforderlichen.

  • ITALIEN erklärte sich zur Stationierung von 300 Mann bereit, darunter vor allem Fallschirmjäger und Carabinieri.

  • TSCHECHIEN will eine bis zu 200 Mann starke Kompanie nach Afghanistan schicken. Außerdem sollen 400 Soldaten einer Sondereinheit für biologische und chemische Waffen für die Kampfhandlungen der USA in dem Land zur Verfügung gestellt werden.

  • GRIECHENLAND bot an, etwa 150 Soldaten für die Schutztruppe zur Verfügung zu stellen.

    Kleinere Kontingente wollen bislang auch AUSTRALIEN, JORDANIEN, KANADA, MALAYSIA, NEUSEELAND, die NIEDERLANDE, NORWEGEN und die TÜRKEI nach Afghanistan schicken.

    AFP


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    Zuletzt geändert am 19. Dezember 2001 16:36 von aj

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