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Chronologie:

Der 11. September und die Folgen

Bei den beispiellosen Terroranschlägen vom 11. September starben in den USA mehr als 3200 Menschen. Knapp einen Monat später begann der US-Luftkrieg auf Ziele in Afghanistan und die Jagd nach dem als Drahtzieher gesuchten Osama bin Laden.

11. September:

19 moslemische Terroristen kapern vier US-Boeings mit insgesamt 265 Menschen an Bord. Zwei Maschinen werden in das World Trade Center in New York gelenkt, eine ins Pentagon in Washington, die vierte zerschellt bei Pittsburgh auf freiem Feld.

13. September:

US-Außenminister Colin Powell benennt den Bin Laden als Hauptverdächtigen der Anschläge. Das Taliban-Regime in Afghanistan gewährt ihm Gastrecht.

14. September:

Der US-Kongress ermächtigt Präsident George W. Bush zum Militäreinsatz.

17. September:

Bush erklärt, er wolle Bin Laden "tot oder lebendig".

28. September:

Der Weltsicherheitsrat verpflichtet alle UN- Mitgliedstaaten, Unterstützung von Terroristen zu unterbinden.

2. Oktober:

Die NATO erklärt den Bündnisfall.

6. Oktober:

Bush fordert die Taliban ultimativ auf, Bin Laden und seine Gefolgsleute von der Terrororganisation El Kaida auszuliefern.

7. Oktober:

Unterstützt von Großbritannien beginnen die USA mit Angriffen in Afghanistan. Bin Laden ruft den "Heiligen Krieg" aus.

10. Oktober:

El Kaida droht den USA mit einem "Sturm der Flugzeuge".

19. Oktober:

US-Spezialeinheiten werden in Afghanistan aktiv.

20. Oktober:

Bei einem Hubschrauberabsturz an der pakistanisch- afghanischen Grenze sterben zwei US-Soldaten - die ersten US- Todesopfer in der Region.

3. November:

In einer Videobotschaft nennt Bin Laden die Vereinten Nationen "Werkzeug der Verbrechen".

8. November:

Die USA lassen rund 43 Millionen Dollar Vermögenswerte zweier Finanznetzwerke mit Bin Laden-Verbindung einfrieren.

9. November:

Erste schwere Taliban-Niederlage durch die Nordallianz, die die strategisch wichtige Stadt Masar-i-Scharif erobert.

11. November:

Tod von drei ausländischen Journalisten in Afghanistan - darunter Stern-Mitarbeiter Volker Handloik. Insgesamt kommen acht ausländische Journalisten in Afghanistan um.

13. November:

Soldaten der Nordallianz marschieren praktisch widerstandslos in die Hauptstadt Kabul ein.

14. November:

Acht ausländische Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Shelter Now" und 16 afghanische Kollegen kommen nach drei Monaten in der Hand der Taliban frei.

16. November:

Der Bundestag stimmt der Beteiligung von 3900 Bundeswehrsoldaten am Anti-Terror-Kampf zu.

20. November:

Die USA setzen auf den Kopf von Bin Laden eine Belohnung von 25 Millionen Dollar aus.

25. November:

Blutige Revolte gefangener Taliban-Kämpfer in einer Festung bei Masar-i-Scharif. Dabei Tod des ersten Amerikaners bei einem Kampfeinsatz. Mehr als 1000 US-Marines landen nahe Kandahar.

30. November:

Schwere US-Bombenangriffe auf eine Bergregion mit der Festung "Tora Bora" in Ostafghanistan. Dort wird Bin Laden vermutet.

5. Dezember:

Die Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg einigt sich auf eine Übergangsregierung unter dem Paschtunen Hamid Karsai und stimmt der Entsendung einer internationalen Schutztruppe zu.

7. Dezember:

Ende des Taliban-Regimes mit dem Fall ihrer letzten Bastion Kandahar. Ihr Führer Mullah Omar flieht.

13. Dezember:

Die USA veröffentlichen ein Amateurvideo als klaren Beweis für Bin Ladens Hauptschuld an den Terroranschlägen.

16. Dezember:

Anti-Taliban-Milizen nehmen einen großen Teil von "Tora Bora" ein. Von bin Laden fehlt bislang jede Spur.

dpa


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Zuletzt geändert am 19. Dezember 2001 15:45 von aj

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