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Fähre mit 819 Menschen vor Åland-Inseln in Ostsee auf Grund gelaufen

Bei schwerer See vom Kurs abgekommen

Turku - Bei eisiger Kälte und stürmischer See ist in der Nacht zum Donnerstag eine Fähre mit 819 Menschen an Bord in der Ostsee zwischen Schweden und Finnland auf Grund gelaufen. Wie ein Sprecher der Küstenwache in Turku mitteilte, sollte die "Isabella" der Viking Line im Laufe des Tages vor den Åland-Inseln freigeschleppt werden. Die Passagiere, die vorsorglich mit Schwimmwesten ausgerüstet wurden, warteten im Restaurant im Oberdeck auf ihre Rettung. Alle 663 Reisenden und 156 Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit, hieß es weiter.

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Die 171 Meter lange Fähre hatte den Angaben zu Folge ein kleines Leck, und das Backbord-Ruder und die Antriebsschraube waren defekt. Das Schiff habe Anker geworfen und keine Schlagseite. Bergungsschiffe und Hubschrauber waren im Einsatz. Die "Isabella" war auf dem Weg vom finnischen Turku in die schwedische Hauptstadt Stockholm, als sie kurz nach Mitternacht vor Langnaes auf Grund lief.

Orkanartige Böen in der Ostsee

Zur Zeit des Unglücks herrschte schwerer Seegang mit orkanartigen Böen - möglicherweise brachte der Wind das Schiff vom Kurs ab und drückte es in das Küstengewässer. Die genaue Ursache des Unglücks war aber noch unklar. Die Passagiere der "Isabella" sollten nach ihrer Rettung nach Mariehamn auf Åland und von dort aus nach Stockholm gebracht werden.

Die Route zwischen Turku und Stockholm ist eine der wichtigsten Fährverbindungen zwischen den beiden skandinavischen Ländern. Die Åland-Inseln, ein finnischer Verwaltungsbezirk mit autonomem Status, liegen am Südende des Bottnischen Meerbusens und bestehen aus Tausenden von Inseln und Schären.

dpa - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 20. Dezember 2001 11:37 von sab

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