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Offizielle Opferzahl reduziert - Nach drei Monaten:

Feuer in WTC-Trümmern jetzt gelöscht

New York - Mehr als drei Monate nach dem Einsturz des World Trade Centers in New York sind die letzten Brände in den Trümmern vollständig gelöscht. Das Feuer habe erst in dieser Woche zu schwelen aufgehört, teilte der Gouverneur des Staates New York, George Pataki, bei einem Besuch von Ground Zero mit.

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Die Räumungsarbeiten an "Ground Zero" in New York gehen weiter.

Örtliche Feuerwehrleute bezeichneten den Brand in den Ruinen des Welthandelszentrums als das größte Feuer in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Nach den Terroranschlägen vom 11. September bekam die Feuerwehr den Brand bald unter Kontrolle; das Feuer schwelte aber in schwer erreichbaren Brandherden innerhalb der Trümmer weiter.

Weniger als 3000 Tote

Die offizielle Zahl der Todesopfer des Terroranschlags auf das World Trade Center wird jetzt erstmals mit weniger als 3000 angegeben. Die New Yorker Stadtverwaltung nannte am Donnerstag 2992 Tote. Sie hatte die Opferzahl anfangs mit etwa 6700 beziffert, sie jedoch immer weiter reduziert.

Es gebe eine Reihe von Gründen dafür, hieß es in der Stadtverwaltung. Viele Namen von Vermissten seien mehrfach gemeldet, aber nicht immer mit derselben Schreibweise erfasst worden. Dass es sich oft um ein und dieselbe Person gehandelt habe, sei erst allmählich durch Vergleiche weiterer Angaben offenbar geworden. Hinzu komme, dass eine Reihe ausländischer Konsulate in New York übertriebene Vermisstenangaben gemacht hätten. Außerdem hätten viele Familien Vermisstenmeldungen auch dann nicht zurückgezogen, wenn die Gesuchten wieder aufgetaucht waren.

Grundlage der Beantragung von Hilfsgeldern

In US-Presseberichten war angedeutet worden, dass die Stadt New York kein Interesse hatte, schon früher von erheblich geringeren Opferzahlen auszugehen. Die weit höheren Angaben waren Grundlage der Beantragung von Hilfsgeldern aus Washington. Die "New York Times" und andere US-Medien hatten schon vor Wochen berichtet, dass die Zahl der Toten weit unter den damaligen behördlichen Angaben und wahrscheinlich bei etwa 2900 liege.

Nach dem Stand vom Donnerstag wurden bisher 550 Totenscheine auf der Grundlage von Leichenfunden und eindeutigen Identifizierungen ausgestellt. Weitere 1958 Totenscheine wurde auf Antrag von Angehörigen erteilt, ohne dass bisher eine Leiche gefunden wurde. 484 Personen gelten offiziell als "vermisst und wahrscheinlich tot".

AFP, dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 20. Dezember 2001 16:27 von aj

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