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"Internationalen Sicherheits-Unterstützungstruppe"

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Der Winter hält Einzug in Afghanistan: Eine UN-Schutztruppe soll nun dafür sorgen, dass unter den Gruppen der Nordallianz kein Bürgerkrieg ausbricht.

Der Weltsicherheitsrat hat am Donnerstag das lange erwartete und teils umstrittene Mandat für den Einsatz der Afghanistan-Schutztruppe erteilt, an der sich auch Deutschland beteiligt. Großbritannien wird das Kommando der so genannten Internationalen Sicherheits-Unterstützungstruppe (ISAF) übernehmen. Der Beschluss über eine entsprechende Resolution wurde einstimmig gefasst.

Die Schutztruppe soll auf der Grundlage der Petersberger Vereinbarungen der verschiedenen afghanischen Gruppierungen zunächst für sechs Monate die Übergangsregierung, die am Samstag eingesetzt wird, bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Hauptstadt Kabul und ihrer Umgebung unterstützen. Die ISAF kann zu ihrer eigenen Verteidigung wie auch zum Schutz der afghanischen Übergangsregierung und der Bevölkerung Waffengewalt anwenden.

Kooperation mit Anti-Terror-Truppen

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Das machte der Rat unter Hinweis auf Kapitel 7 der UN-Charta deutlich machte. Die Situation in Afghanistan stelle immer noch "eine Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit dar", hieß es zur Begründung. Die Resolution geht nicht ausdrücklich auf die Beziehungen zwischen der ISAF und den unter US-Führung stehenden Truppen im Anti- Terror-Kampf der Operation "Enduring Freedom" (Dauerhafter Frieden) ein. Die UN-Botschafter der USA, John Negroponte, und Großbritanniens, Sir Jeremy Greenstock, wiesen jedoch darauf hin, dass es ungeachtet dessen eine enge militärische Kooperation zwischen den beiden Truppen geben werde.

Provisorische Regierung in Afghanistan einverstanden

Es verstehe sich von selbst, dass die ISAF militärische Operationen der Anti-Terror-Einheiten nicht behindern werde, erklärten die Botschafter. Deutschland hatte zuvor auf einer klaren Trennung des Kommandos beider Streitmächte bestanden. Afghanistans amtierender Außenminister Abdullah Abdullah hatte zuvor in einem Brief an den Sicherheitsrat das Einverständnis der provisorischen Regierung in Kabul mit der Mandatserteilung und dem sofortigen Beginn des Truppeneinsatzes erklärt.

dpa - Fotos: AP, dpa


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Zuletzt geändert am 20. Dezember 2001 20:28 von aj

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